Initiativen

Hier finden Sie Hinweise zu aktuellen Initiativen (Kampagnen, Aktionen und weiteren Lobbyaktivitäten) der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie weiterer Akteurinnen und Akteure.


 

Deutsche Politik im Einsatz für Menschenrechte? Die Realität sieht anders aus

Fußball-EM in der Ukraine Anlaß für pax christi zu Kritik an deutscher Außenpolitik

Stefan Leibold, Sprecher der pax christi-Kommission „Globalisierung und soziale Gerechtigkeit“, nimmt die vor der Fußball-EM aufflammende Kritik an der Menschenrechtssituation in der Ukraine als Ausgangspunkt, um nach der Glaubwürdigkeit der deutschen Politik in Bezug auf die Menschenrechte zu fragen. Er kommt zum Schluss, dass deutsche Rüstungsexporte, die langjährige Unterstützung von Diktatoren und die auf Ressourcensicherung und machtpolitische Ansprüche zielenden „Verteidigungspolitischen Richtlinien“ hier eine ganz andere Sprache sprechen.

Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel nach Saudi-Arabien! Legt den Leo an die Kette!

Aufruf eines Personenbündnisses: Öffentliche Selbstverpflichtung zu Protest und Zivilem Ungehorsam

In dem Aufruf vom Mai/Juni 2012 heißt es: "Wir – ein Personenbündnis von Bürgerinnen und Bürgern aus der Friedens-, Dritte-Welt- und Menschenrechtsarbeit, aus Wissenschaft und Kulturbereichen, aus sozialen Bewegungen, kirchlichen, gewerkschaftlichen und anderen Gruppen und Verbänden wollen mit Protest und direkten gewaltfreien Aktionen den Export von 270 Panzern nach Saudi-Arabien verhindern.

Rio-Abschlusserklärung braucht Verbindlichkeit

Brot für die Welt kritisiert Abschlusserklärung der Rio plus 20-Konferenz als unzureichend und unverbindlich

(Pressemitteilung von Brot für die Welt vom 20.6.2012) „Brot für die Welt“ hat den vorläufigen Entwurf der Abschlusserklärung der Rio plus 20-Konferenz als unzureichend und unverbindlich kritisiert. Mit ihrer Zustimmung hätten die Europäische Union und Deutschland eigene Positionen wie die Schaffung eines UN-Hochkommissariats für die Rechte künftiger Generationen sowie die Einigung auf Themen und Verbindlichkeit bei den nachhaltigen Entwicklungszielen aufgegeben und vor allem die afrikanischen Länder im Stich gelassen, die zu mutigeren Schritten bereit waren. Das  evangelische Hilfswerk appelliert an die Bundesminister Altmaier und Niebel, sich beim heute beginnenden eigentlichen Gipfel nicht mit einem schwachen Ergebnis zufrieden zu geben.

Peoples Summit for Social and Environmental Justice

Civil society organises alternative to United Nations Rio+20 conference

Between the 15th and the 23rd of June of this year, will occur the People’s Summit for Social and Environmental Justice in Rio+20 at Flamengo, in Rio de Janeiro. The global civil society, organizations, collectives and social movements will occupy the landfill to propose a new way of living on the planet, in solidarity against the commodification of nature and in defense of the commons.

Geschäfte vor Menschenrechten

IPPNW und pax christi kritisieren Deutsche Bank

Friedensorganisationen kritisieren Finanzgeschäfte mit Firmen, die in den besetzen palästinensischen Gebieten völkerrechtlich illegal tätig sind. IPPNW und pax christi haben bei der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 31.Mai 2012 in Frankfurt an das Geldinstitut appelliert, sich bei seinen Geschäften an internationales Recht zu halten. Dazu gehöre auch, sich nicht an atomarer Aufrüstung zu beteiligen.

Ausstellung zur Friedensbewegung der 80er Jahre geplant

Aufruf des Friedensmuseums Nürnberg zur Mitarbeit

Wortlaut des Aufrufs zur Beteiligung an der Ausstellungskonzeption: Das Friedensmuseum Nürnberg dokumentiert die Geschichte der Friedensbewegung. So steht es in der Satzung. Wir haben die 50er und 60er Jahre in großen Ausstellungen gewürdigt. Die Zeit, die uns selbst geprägt hat, die 80er Jahre, haben wir  bisher jedoch nur Teilaspekte dargestellt. Es ist Zeit, alle Mosaiksteinchen zu sammeln und "die" Ausstellung der 80er Jahre zusammenzustellen! Wir haben ihr den Titel gegeben: Frieden braucht Bewegung!

Online-Petition: Hände hoch für Waffenkontrolle!

Amnesty International fordert starken Waffenkontrollvertrag

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt - das sind eine halbe Million Menschen jedes Jahr. Amnesty International fordert strikte Regeln für den weltweiten Waffenhandel. Hunderttausende werden mit Waffen bedroht, unterdrückt und verletzt. Es gibt klare internationale Regeln für den Handel mit Bananen und Dinosaurierknochen, jedoch nicht für die Lieferung von Maschinenpistolen, Panzern und anderen konventionellen Rüstungsgütern. Die bestehenden nationalen und internationalen Exportkontrollen sind lückenhaft.

 

Piraten an Land: Hilfswerke gegen Ausweitung der Atalanta-Mission

Brot für die Welt und Evangelischer Entwicklungsdienst warnen vor Gewalteskalation

"Die Ausdehnung der Mission auf das Land wird die Bevölkerung in Somalia als gegen sich gerichtete Gewalteskalation wahrnehmen", fürchtet EED-Vorstand Claudia Warning. Das ließe sich leicht für den somalischen Macht- und Gewaltkonflikt instrumentalisieren. "Wir teilen die Einschätzung der Allafrikanischen Kirchenkonferenz (AACC) und der Partner in Somalia, dass von der Mandatserweiterung die fundamentalistischen Fraktionen der Al-Shabab-Milizen politisch profitieren werden", sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt".

You Get What You Pay For! - Du KRIEGst wofür Du zahlst!

Erklärung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit anlässlich des weltweiten Aktionstages zu Militärausgaben am 17. April 2012

Die weltweiten Ausgaben für Militär würden ausreichen, um die Millenium Entwicklungsziele und eine geschlechtergerechte Welt zu verwirklichen. Alleine eine Kürzung der Militärausgaben genügt dabei nicht. Wichtig ist die Einführung eines Gender-Budgetings und die Umverteilung der Ressourcen in Zivile Krisenprävention, Soziale Leistungen und die Förderung der Menschenrechte.

 

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