Afghanistan

Die Zukunft ziviler Konfliktbearbeitung nach Afghanistan

Podiumsdiskussion am BICC

Gerade im Kontext des bevorstehenden Abzugs des Militärs aus Afghanistan gewinnen zivile Alternativen erneut hohe Aktualität. Doch wo soll die zivile Konfliktbearbeitung ansetzen – wie kann sie „kundenorientiert“ werden? Wie stellt sich das Verhältnis zwischen zivilem Friedensdienst und Entwicklungszusammenarbeit dar? Welche Konfliktregelungskapazitäten gibt es in Afghanistan – wer sind die Hauptakteure? Wie löst die afghanische Bevölkerung Konflikte im Alltagsleben? Und schließlich – welche politischen Schlussfolgerungen sollte die Bundespolitik aus dem Afghanistan-Einsatz ziehen?

Termin
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Dienstag, 16. April 2013 - 18:00
bis: 
Dienstag, 16. April 2013 - 20:30

Ev. Akademie Villigst: Afghanistan nicht aufgeben - Deutschlands Verantwortung

Namhafte deutsche und afghanische Experten diskutieren bei XXVI. Afghanistan-Tagung

Der Abzug der Truppen aus Afghanistan ist von der internationalen Gemeinschaft beschlossen. Zugleich wird dem Land weiterhin internationale Hilfe und Unterstützung angeboten. Welche Zukunftsperspektive haben die Menschen in Afghanistan nach 2014? Damit das Land nicht in einem Bürgerkrieg versinkt und die gesamte Region destabilisiert wird, sind immense Aufgaben zu lösen: Wie soll den Bedürfnissen der Afghaninnen und Afghanen nach Sicherheit, Freiheit und wirtschaftlicher Stabilität begegnet werden? Ist ein Interessenausgleich zwischen Regierung, Taliban und anderen Kräften denkbar? Welche Rolle kommt dabei auf Deutschland zu? Welche „Lessons learnt“ ergeben sich für die Bundeswehr aus dem Afghanistaneinsatz?

Termin
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Freitag, 14. Dezember 2012 - 18:00
bis: 
Sonntag, 16. Dezember 2012 - 13:00

Frauenrechte und der Friedensprozess in Afghanistan

Pressegespräch von medica mondiale und der Evangelischen Akademie im Rheinland

Bei dem Pressegespräch berichten Zarghona Ahmadzai und Fawzia Koofi von der Situation afghanischer Frauen und äußern sich zu möglichen Perspektiven. Danach ist Gelegenheit, mit ihnen sowie Monika Hauser und Jörgen Klußmann ins Gespräch zu kommen.

Termin
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Freitag, 30. November 2012 - 13:00
bis: 
Freitag, 30. November 2012 - 15:00

Hoffnung auf Frieden und Angst um die Frauenrechte in Afghanistan

Tagung an der Evangelischen Akademie im Rheinland

Trotz des bereits elf Jahre andauernden Militäreinsatzes und der Zahlung von Milliarden von Hilfsgeldern leben afghanische Frauen und Mädchen nach wie vor in einem Klima der Gewalt. Neben der extremen Gewalt im Alltag und der Rechtlosigkeit in den Familien wächst der Druck auf Frauen, die sich für ihre Rechte engagieren. Viele Afghaninnen in öffentlichen Positionen werden bedroht und müssen um ihr Leben fürchten. Vor einem Jahr traf sich erneut die internationale Staatengemeinschaft in Bonn, um vor dem geplanten Abzug der ausländischen Truppen 2014 über die Zukunft Afghanistans zu beraten.

Termin
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Freitag, 30. November 2012 - 14:00
bis: 
Samstag, 1. Dezember 2012 - 16:15

Stoppt den Krieg – Wege zum Frieden in Afghanistan

Friedenskongress 2012 der Kooperation für den Frieden in Bonn

Über 33 Jahre haben die Menschen in Afghanista einen hohen Blutzoll leisten müssen. Wohl keine Afghanin und kein Afghane in und außerhalb des Landes ist von den andauernden Kriegsereignissen unbehelligt geblieben. Jetzt wird der Abzug der meisten fremden Truppen aus dem Land vorbereitet und dem Land zugleich die fortgesetzte Hilfe der ehemaligen Interventionskräfte angeboten.

Termin
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Samstag, 13. Oktober 2012 - 10:30
bis: 
Sonntag, 14. Oktober 2012 - 13:30

"ich krieg dich - Kinder in bewaffneten Konflikten"

Ausstellungseröffnung von World Vision Deutschland e.V. in Berlin

Obwohl wir Kriegsereignisse durch die Medien heutzutage fast live miterleben können, bleibt die Situation der Kinder oft schwer vorstellbar. Als unabhängiges Kinderhilfswerk engagiert sich World Vision Deutschland seit vielen Jahren in Friedensförderung und ziviler Konfliktbearbeitung. Die Ausstellung zeigt anhand von Bildern und O-Tönen von Kindern aus Uganda, der Demokratischen Republik Kongo, dem Libanon und Afghanistan die besonderen Herausforderungen, mit denen Kinder im Krieg konfrontiert werden.

Termin
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Dienstag, 12. Juni 2012 - 14:00
bis: 
Dienstag, 12. Juni 2012 - 16:00

Militärseelsorge in Afghanistan - ein Erlebnisbericht

Diskussionsabend der Quäker in Berlin

Wie war es 2005 in Afghanistan? Was hat sich seitdem verändert? Welchen Sinn hat dieser ISAF -Einsatz? Malte Koopmann war von Juli bis November 2005 als Seelsorger beim 8. Deutschen Einsatzkontingent der NATO-Schutztruppe ISAF im Camp „Warehouse“ in Afghanistan im Einsatz. Heute arbeitet er als evangelischer Pfarrer in Königs Wusterhausen. Am 18. Januar 2012 ist er ab 18:30 im Quäkerbüro Berlin, Planckstraße 20, zu Gast und berichtet von seinen seelsorgerlichen Aufgaben in Kabul. Er wird von vielen persönlichen Begegnungen und Erlebnissen erzählen und natürlich Fotos zeigen.

Termin
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Mittwoch, 18. Januar 2012 - 18:30
bis: 
Mittwoch, 18. Januar 2012 - 21:00

Wie weiter am Hindukusch?

Afghanistan nach der Bonner Außenministerkonferenz. Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung in Berlin

Vor zehn Jahren wurde auf dem Petersberg bei Bonn der Grundstein für das derzeitige politische System Afghanistans gelegt. Gleichzeitig erhielt mit ISAF eine internationale Koalition unter Führung der NATO das UN-Mandat, den Frieden im Land zu sichern und den Wiederaufbau zu unterstützen. Aus dieser Sicherheits- und Aufbaumission ist mittlerweile ein Kriegseinsatz geworden, für den verzweifelt eine Lösung gesucht wird.

Termin
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Freitag, 16. Dezember 2011 - 18:00
bis: 
Freitag, 16. Dezember 2011 - 20:00

Übergabe in Verantwortung? Afghanistans Zukunft und Deutschlands Beitrag nach der 2. Petersberg-Konferenz

Tagung der Evangelischen Akademie Villigst

Zehn Jahre nach der ersten Petersberg-Konferenz trifft sich Anfang Dezember in Bonn erneut die internationale Staatengemeinschaft, um gemeinsam mit der afghanischen Regierung über die Zukunft des Landes zu beraten. Parallel dazu werden erstmals auch die zivilgesellschaftlichen Akteure zusammenkommen. Der Abzug des ausländischen Militärs ist beschlossen und soll bis 2014 beendet sein.

Termin
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Freitag, 16. Dezember 2011 - 18:00
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Sonntag, 18. Dezember 2011 - 14:00

Aide Memoires des Forum Menschenrechte 2011

Forderungspapiere der Forum-Mitglieder anlässlich des Gesprächs mit Außenminister Westerwelle

Anlässlich des Gesprächs des Forum Menschenrechte mit Außenminister Guido Westerwelle am 6. Oktober 2011 in Berlin haben die Mitglieder des Forum Menschenrechte Forderungspapiere in Bezug auf zahlreiche Themen und Regionen erarbeitet, die auf der Website des Forum abgerufen werden können. Die Themen reichen von 'Frauen, Frieden und Sicherheit' (Deutscher Frauenrat/Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit), über 'Landpolitik und Landkonflikte' (Brot für die Welt, FIAN, Miserior, VEM) bis zum Thema 'Rohstoffe' (BICC, Brot für die Welt, FIAN) etc.

 

Rückzug in Verantwortung? Langfristige, zivile Lösungen für Afghanistan

Podiumsdiskussion von VENRO in Berlin

Die aktuelle internationale Afghanistanpolitik zielt vor allem auf einen möglichst schnellen Rückzug der ausländischen Truppen ab. Überhastet werden ein politischer Ausgleich mit Aufständischen und die Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die afghanische Regierung angestrebt. Die Konsequenzen daraus wird die afghanische Zivilbevölkerung tragen müssen. Vor allem die Frauenrechte drohen bei Verhandlungen und in zukünftigen Friedensabkommen weiter ausgehöhlt zu werden. Zehn Jahre nach Beginn der internationalen militärischen Intervention müssen die Weichen neu gestellt werden.

Termin
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Donnerstag, 10. November 2011 - 18:30
bis: 
Donnerstag, 10. November 2011 - 21:30

10 Jahre nach Petersberg. Wo steht Afghanistan heute?

Internationale Konferenz der Heinrich Böll Stiftung in Berlin

Die Konferenz beginnt mit einer Bilanz der letzten zehn Jahre des internationalen Engagements in Afghanistan. Gemeinsam mit den Gästen aus der Region fragen wir nach dem aktuellen Stand der politischen Entwicklungen, der Tragfähigkeit der demokratischen Institutionen und der Rechtsstaatlichkeit in Afghanistan. Trotz des massiven zivilen und militärischen Engagements der internationalen Gemeinschaft bleiben die Entwicklungen in Afghanistan aus Sicht der Bürger/innen sowie des ’Westens‘ hinter den Erwartungen zurück.

Termin
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Mittwoch, 23. November 2011 - 9:00
bis: 
Mittwoch, 23. November 2011 - 21:00

Friedenspläne für Afghanistan

Perspektiven für eine Gesellschaft nach 30 Jahren Krieg. Symposium der Heinrich-Böll-Stiftung, Bonn

Seit über drei Jahrzehnten befindet sich Afghanistan im Kriegszustand und es zeichnet sich immer noch keine erfolgversprechende Strategie zur Friedenssicherung ab. Zum einen steht die Internationale Gemeinschaft nach langjährigen Interventionen in der Pflicht, Aufbau und zivile Entwicklung zu unterstützen. Zum anderen müssen dabei innerafghanische Verhältnisse und Traditionen für eine effektive Friedensordnung beachtet werden. Es gilt den Blick auf eine mögliche Post-Interventions- Gesellschaft in Afghanistan zu richten und neue Perspektiven zu eröffnen.

Termin
von: 
Samstag, 22. Oktober 2011 - 10:30
bis: 
Samstag, 22. Oktober 2011 - 17:00

Kriterien zur Bewertung des Afghanistan-Einsatzes

Protokoll der öffentlichen Anhörung des Auswärtigen Ausschusses

Wie können die Maßnahmen im zivilen und militärischen Bereich, die die Bundesregierung seit der Londoner Konferenz ergriffen hat, beurteilt werden? Wie steht es um die Maßnahmen, die die afghanische Regierung nach ihren Selbstverpflichtungen bei der  Kabuler Konferenz ergriffen hat, insbesondere hinsichtlich der Verbesserung der Regierungsführung und der angestrebten innerafghanischen politischen Lösung? Wie sollte der von der Bundesregierung vorgelegten Kriterienkatalog eingeschätzt werden?

Dialogabend mit afghanischen und pakistanischen Journalisten

Informations- und Dialogveranstaltung der Mediothek Afghanistan in Berlin

Die Mediothek Afghanistan (Kabul) lädt zu einer Informations- und Dialogveranstaltung mit sieben afghanischen und einem pakistanischen Journalisten und Medienschaffenden im Zentrum für Internationale Friedenseinsätze in Berlin ein. Die afghanischen und pakistanischen Besucher werden ihre Arbeit und die Herausforderungen in den unterschiedlichen Provinzen vorstellen. Sie werden bei ihrem Besuch im Ausland mit authentischen Stimmen von vor Ort berichten und ihre Informationen, Analysen und Erfahrungen aus erster Hand schildern. Anschließend können Fragen an die Journalisten gerichtet werden.

Termin
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Freitag, 17. Juni 2011 - 17:00
bis: 
Freitag, 17. Juni 2011 - 20:00

Afghanistan: Der Krieg, der Abzug, unsere Verantwortung

Dialog mit Afghaninnen und Afghanen – Tagung in Bad Boll - Anmeldungen bis 1. Juni 2011

"Es dürfen nicht noch mehr Menschen geopfert werden in der Annahme, militärisches Durchhalten könne das Land mit der Zeit soweit stabilisieren, dass die alliierten Truppen dann abgezogen werden können...Wer den Einsatz in Afghanistan Krieg nennt, muss auch den Mut haben, diesen Krieg umgehend zu beenden. Afghanistan braucht Frieden." (Heinz Josef Algermissen, Bischof von Fulda, im Januar 2011)

Termin
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Freitag, 1. Juli 2011 - 19:15
bis: 
Sonntag, 3. Juli 2011 - 12:45

Wie schafft man Frieden?

Die Soldaten gehen – wer baut Afghanistan auf? Vortrag und Diskussion in Mainz

Was als »Operation andauernde Freiheit« (»Operation Enduring Freedom«) begann, ist zu einem mittlerweile fast zehn Jahre andauernden Krieg geworden. Ab Juli 2011 sollen nun in mehreren Regionen Afghanistans einheimische Sicherheitskräfte die Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig sind Nachrichten über Selbstmordanschläge weiter an der Tagesordnung, zunehmend verübt von Afghanen in Uniform, die offenbar von den Taliban gesteuert werden. Sollten die Truppen also doch länger bleiben, womöglich sogar verstärkt werden? Oder sollten sie sofort abgezogen werden?

Termin
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Freitag, 27. Mai 2011 - 16:00
bis: 
Freitag, 27. Mai 2011 - 19:00

Politische Konkretionen der Sorge um einen gerechten Frieden – nicht nur in Afghanistan

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach

Als UNO-Korrespondent, Journalist, Friedens- und Konfliktforscher verfolgt Andreas Zumach die Entwicklung des Völkerrechts und der internationalen Organisationen einschließlich der Konflikte in der Golfregion seit mehr als fünfzehn Jahren. Die Veranstalter fragen nach den Konsequenzen seiner These, dass politische Emanzipation nicht durch militärische Stärke zu erreichen ist.

Termin
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Mittwoch, 29. Juni 2011 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 29. Juni 2011 - 19:00

Krieg in Afghanistan

Ein Konflikt und die Perspektiven seiner Beendigung – Tagung für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II

Die internationale Afghanistan-Intervention befindet sich in ihrem zehnten Jahr. Die Bilanz ist ernüchternd: die Sicherheitslage im Land hat sich deutlich verschlechtert, die afghanische Regierung büßt an Legitimität innerhalb der Bevölkerung ein, die Korruption greift um sich, von Demokratie kann keine Rede sein.

Termin
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Mittwoch, 15. Juni 2011 - 15:30
bis: 
Freitag, 17. Juni 2011 - 12:30

Zehn Jahre Afghanistan – Wann ziehen wir ab?

Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland

Zehn Jahre dauert die militärische Intervention in Afghanistan nun schon an. Das ursprüngliche Ziel, das Terror-Netzwerk Al-Kaida zu zerschlagen, ist in weite Ferne gerückt. Der Krieg gegen den internationalen Terrorismus mutierte in einen Krieg gegen die Taliban. Diese sehen sich in erster Linie als Verteidiger ihres Landes und Glaubens gegen fremde Besatzer.

Aus deutscher Sicht stellt sich die Frage: Welchen Sinn macht der Einsatz der NATO und damit auch der Bundeswehr unter den veränderten Umständen und wann wird der Einsatz zu Ende sein?

Termin
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Freitag, 27. Mai 2011 - 14:00
bis: 
Samstag, 28. Mai 2011 - 15:00

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