Bosnien-Herzegowina

Friedenskreis bietet Freiwilligendienste auf dem Balkan

Zehn junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren entsendet der Friedenskreis Halle ab Sommer 2016 nach Südosteuropa. Die Freiwilligen unterstützen ein Jahr eine Einsatzstelle in Albanien, Bosnien, Kosovo, Mazedonien oder Serbien. Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, in der Menschenrechtsarbeit oder im Bereich Kunst und Kultur.

20 Jahre Srebrenica: Familien der Opfer warten immer noch auf Hilfe

Amnesty: Bosnische Regierung muss „Gesetz für vermisste Personen“ endlich umsetzen

Amnesty International - Pressemitteilung - 10.07.2015 - Am 10. und 11. Juli 1995 griff die bosnisch-serbische Armee unter der Führung von Ratko Mladić die UN-Schutzzone Srebrenica im Osten von Bosnien und Herzegowina unter den Augen der dort stationierten UN-Soldaten an. In den folgenden Tagen wurden über 8.000 Männer und Jungen ermordet und in Massengräbern verscharrt. Viele der Opfer wurden in den letzten Jahren exhumiert, identifiziert und konnten von ihren Angehörigen an der Gedenkstätte in Potočari nahe Srebrenica beerdigt werden.

Zwischen Erinnerung und Zukunft. Zwanzig Jahre nach Srebrenica

Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin

Zwanzig Jahre liegt das Massaker von Srebrenica im Juli 1995 zurück, das zur Chiffre für den  Krieg in Bosnien und Herzegowina geworden ist. Nach einem kurzen Aufbäumen in den Massenprotesten vom Februar 2014 erscheinen die meisten Menschen in diesem Land  müde vom Warten auf den Fortschritt, auf Europa, auf ein besseres Leben, auf die Zukunft.

Termin
von: 
Donnerstag, 25. Juni 2015 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 25. Juni 2015 - 20:00

„Wir müssen auf den Straßen wieder sichtbarer werden“. Mehr als 2500 Teilnehmer auf dem Peace Event Sarajevo 2014

Bericht des IALANA Geschäftsführers Rainer Braun

IALANA Presseinformation vom 11. Juni 2014: "Wir müssen intensiver und gemeinsamer der Kriegsgefahr in der Welt begegnen und uns mit größerer Energie und mit mehr internationalen Aktionen in die Menschheitsfrage Krieg-Frieden einmischen. Dies war sicher das einheitliche Votum aller TeilnehmerInnen des größten internationalen Friedensereignisses 2014, das über Pfingsten mit mehr als 190 Workshops und vielen Kulturveranstaltungen sowie einem großen Jugendcamp in Sarajevo stattfand.

 

Es bleibt dabei: Frieden schaffen ohne Waffen

Internationales Friedens-Event 2014 - 100 Jahre Erster Weltkrieg in Sarajevo

Das Jahr 2014 markiert den 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs. Dieser Krieg gilt als Symbol für eine globale Dominanz der strukturellen und kulturellen Gewalt und ist der Beginn eines Jahrhunderts der „Kultur des Krieges und der Gewalt“, das zwei Weltkriege, mit besonderer Verantwortung und Schuld Deutschlands und unzählige regionale Kriege und Konflikte hervorbrachte. Riesige Geldsummen und immense Potentiale menschlicher Arbeit und Intelligenz fließen in die Rüstung

Termin
von: 
Freitag, 6. Juni 2014 - 10:00
bis: 
Montag, 9. Juni 2014 - 16:00

Do you remember Sarajevo? (Sjecas li se Sarajeva?)

Filmscreening und Gespräch in Berlin

Im Rahmen des Projekts “limited space: Berlin / Sarajevo” wird der Film von Nihad Kresevljakovic „Do you remember Sarajevo?“ gezeigt. Der Film verwendet verschiedene „home videos“ der Bewohner des belagerten Sarajevos aus der Zeit des Bosnienkrieges von 1992 bis 1995 und kreiert daraus eine kollektive Erinnerungscollage jenseits bekannter Nachrichtenbilder.

Termin
von: 
Freitag, 23. November 2012 - 19:00
bis: 
Freitag, 23. November 2012 - 21:00

Bremer Friedenspreis 2011

Bosnischer Imam als "unbekannter Friedensarbeiter" von der Stiftung die schwelle ausgezeichnet

Als "Unbekannter Friedensarbeiter" wird der bosnische Imam Vahidin Omanovic geehrt. Der einstige Kriegsflüchtling leitet heute ein Friedenszentrum in der Stadt Sanski Most. Auch 15 Jahre nach Ende des Bosnienkrieges sind dort noch immer viele Menschen traumatisiert. In jährlichen Friedenscamps bringt Omanovic katholische kroatische, orthodoxe serbische und muslimische Bosnier zusammen.

"Wenn Frauen Fundamente für den Frieden legen"

Deutscher UNIFEM-Preis 2010 an AMICA e.V. und OWEN e.V.

Am 10. Geburtstag der UN-Sicherheitsratsresolution 1325 zeichnet das Deutsche Komitee für UNIFEM (Teil der neuen UN-Frauenorganisation UN Women) mit AMICA e.V. und OWEN e.V. zwei deutsche Frauenorganisationen für ihre außergewöhnlich engagierte Umsetzung der UN-Resolution 1325 aus. Beide Frauenorganisationen arbeiten seit vielen Jahren mit Frauen in Krisen- und Kriegsregionen und leisten zusammen mit lokalen Akteuren aktive Friedensarbeit: AMICA e.V. insbesondere auf dem Balkan und OWEN e.V. insbesondere in der Kaukasusregion.