Deutschland

Anträge der Opposition zur zivilen Krisenprävention

Forderungen an die Bundesregierung von Linke und Fraktion Bündnis 90/Die Grüne

hib - heute im bundestag Nr. 99 - Neues aus Ausschüssen und aktuelle parlamentarische Initiativen - 16. Februar 2017 - Die Fraktion Die Linke setzt sich für eine "aktive zivile Friedenspolitik" ein. "Den Krieg zu ächten und dem Frieden zu dienen, ist der Auftrag des Grundgesetzes", schreiben die Abgeordneten in ihrem Antrag (18/11166), der heute erstmals im Bundestagsplenum beraten wird. Nötig sei "eine vollständige Zivilisierung der deutschen Außenpolitik statt immer weiterer Aufrüstung und Militarisierung". 

Neue Perspektiven auf Flucht und Migration gesucht

Tandem Fortbildungsreihe von EPIZ und AWO. Anmeldeschluss: 28.02.2017

Das Thema „Flucht“ und „Migration“ steht seit 2015 auf der pädagogischen Tagesordnung. Wir bei AWO International und dem Berliner Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationszentrum möchten zu einer sachlichen Flucht- und Migrationsdebatte in Deutschland beitragen und laden euch ein, aktive Mitglieder unseres Multiplikator*innen-Pools zu werden. Ihr bildet Tandems aus Multiplikator*innen mit und ohne Fluchtgeschichte, entwickelt mit uns in Seminaren neues Bildungsmaterial zu diesen Themen und kommt gemeinsam in unserem vielfältigen pädagogischen Umfeld zum Einsatz. 

Termin
von: 
Mittwoch, 12. Juli 2017 (Ganztägig)
bis: 
Mittwoch, 13. September 2017 (Ganztägig)

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Stellenausschreibung der Westfälischen Wilhelms-Universität. Bewerbungsfrist: 17.02.2017

Am Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität ist in einem interdisziplinären Forschungsprojekt zu Themen des Polizierens und der Sicherheitsproduktion im urbanen Raum voraussichtlich zum 1. Mai die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/ wissenschaftlichen Mitarbeiters (75 %) vorbehaltlich der endgültigen Bewilligung eines Drittmittelprojektes für drei Jahre zu besetzen. Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt derzeit 29 Std. 53 Min. wöchentlich.

Peter-Becker-Preis für Clemens Ronnefeldt

Deutscher Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes - 23. Januar 2017 - Clemens Ronnefeldt, seit 25 Jahren Friedensreferent beim Deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes, hat den diesjährigen Peter-Becker-Preis für Friedens- und Konfliktforschung erhalten. Der Preis wird von dem Marburger Anwalt Peter Becker gestiftet, alle zwei Jahre verliehen und ist mit 5000,- Euro dotiert. Das ist die höchste finanzielle Anerkennung für Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland.

#angekommen

Integrationskongress der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin

Die globalen Migrations- und Fluchtbewegungen nehmen zu! So sind laut UNHCR derzeit über 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Insbesondere 2015 kam eine große Zahl geflüchteter Menschen auch nach Europa und nach Deutschland und stellt die Integrationspolitik vor große Herausforderungen.

Termin
von: 
Montag, 6. März 2017 - 11:30
bis: 
Dienstag, 7. März 2017 - 16:00

Sozialer Frieden. Eine globale und nationale Verpflichtung aus der Agenda 2030

Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung an der Akademie Villigst

Gesellschaftlicher Zusammenhalt, soziale Gerechtigkeit und die Friedensfähigkeit eines Landes hängen eng zusammen. Wie können sich diese Ziele in einer „sozialen Friedenspolitik“ gegenseitig stärken? Erstmals beinhalten die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen Frieden als Grundprinzip und Zielsetzung.

Termin
von: 
Freitag, 31. März 2017 - 14:30
bis: 
Sonntag, 2. April 2017 - 13:00

Wissenschaftler fordern Stärkung der Flucht- und Flüchtlingsforschung

BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) und das IMIS (Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien) fordern dezentrale Förderung des Forschung

BICC - Presseerklärung - 19. Januar 2017 - Bei der Anhörung des Ausschusses für Bildung und Forschung am 18. Januar 2017 in Berlin stellten das BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) und das IMIS (Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien), Universität Osnabrück neue Daten zur Situation der Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland vor und forderten eine dezentrale Förderung des Forschungsbereichs.

Bundesweites Netzwerk Friedensbildung gegründet – Erster regionaler Fachtag für 4. März in Halle/Saale angekündigt

Friedenskreis Halle - Pressemitteilung - 21. Januar 2017 - Am 14. Januar 2017 hat sich in Frankfurt am Main das „Bundesweite Netzwerk Friedensbildung“ gegründet und eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. “Wir wollen die Friedensbildung in Deutschland fachlich und politisch stärken“, erklärte Ilka Hoffmann, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für die GründerInnen, „das ist bitter notwendig angesichts der weltweiten Kriege und Konflikte und nicht zuletzt angesichts der zunehmenden Präsenz der Bundeswehr im Bildungswesen.“

Werkstatt Vielfalt. Projekte für eine lebendige Nachbarschaft

Neunte Ausschreibungsrunde der Stiftung Mitarbeit läuft noch bis zum 15. März 2017

Junge Menschen in Deutschland wachsen in einer Gesellschaft auf, die so bunt und vielfältig ist wie nie zuvor. Kontakte zwischen Menschen aus unterschiedlichen Milieus sind von grundlegender Bedeutung für das gegenseitige Verständnis und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hier setzen die Projekte der »Werkstatt Vielfalt« an: Sie bauen Brücken zwischen Lebenswelten. Sie tragen zu einer lebendigen Nachbarschaft im Viertel oder in der Gemeinde bei. Sie sorgen dafür, dass Vielfalt zur Normalität wird.

Auf dem Prüfstand: Deutschlands Rolle in der Welt

Veranstaltung des FES-Landesbüro NRW

Deutschland ist ein wichtiger Akteur globaler Sicherheitspolitik. Durch Diplomatie, wirtschaftliche Unterstützung aber auch durch den Einsatz der Bundeswehr sollen Krisen eingehegt sowie Kriege verhindert oder beendet werden.

Dieses Engagement wird durch die moralischen Verpflichtungen als demokratischer Staat, die Einbindung in internationale Bündnissysteme und auch die Rolle als Exportnation gefordert.

Termin
von: 
Mittwoch, 8. Februar 2017 - 18:00
bis: 
Mittwoch, 8. Februar 2017 - 20:00

Doktoranden/innen und Post-Doc Wissenschaftler/innen

Stellenausschreibung des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung. Bewerbungsfrist: 15.02.2017

Das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung sucht Doktoranden/Doktorandinnen und Post-Doc Wissenschaftler/innen
für die Mitarbeit am Forschungsprojekt Komplementäre Streitbeilegung mit kultureller Konnotation in Deutschland (sog. Paralleljustiz).

pax christi-Friedensarbeit weiter fördern!

pax christi appelliert an die Bischöfe die Mittelstreichung zurückzunehmen

pax christi - Pressemitteilung - 16. Januar 2017 - „Wir appellieren an die Deutschen Bischöfe, die Streichung der Fördermittel für die  deutsche Sektion von pax christi zurückzunehmen“, erklärt die pax christi-Bundesvorsitzende Wiltrud Rösch-Metzler aus Anlass der bevorstehenden Sitzung des Ständigen Rates am 22. - 24. Januar in Würzburg.  „Ab 2018 will der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) die Friedensbewegung pax christi von der Liste derer streichen, die Zuschüsse aus Kirchensteuern erhalten.

Fachtagung Friedenspolitik - Konfliktlösung statt Krieg

Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes NRW

Die dritte gemeinsame friedenspolitische Fachtagung 2017 des DGB NRW, der GEW NRW und des DGB-Bildungswerkes NRW e.V.  findet statt unter dem Eindruck unnachgiebig ausgefochtener Kriege im Nahen und Mittleren Osten, des Kollapses ganzer Gesellschaften und grenzenlosen Leids der nicht kämpfenden Bevölkerungen. Der eine große Krieg gegen den Terror - hochumstritten von Anfang an - scheint die Aktivitäten des transnationalen Terrorismus nicht auszutrocknen, sondern verlässlich zu vervielfältigen und zu verstärken.

Termin
von: 
Donnerstag, 16. Februar 2017 (Ganztägig)
bis: 
Freitag, 17. Februar 2017 (Ganztägig)

Civil Powker - Ein systemisches Lernspiel zu zivilem Engagement in internationalen Konflikten

Multiplikator/innen-Schulung für Rückkehrer/innen aus dem ZFD und Menschen aus der Bildungsarbeit

Nachrichten über Krisen und Konflikte in der Welt hinterlassen oftmals ratlose Gesichter. Wie soll eine Gesellschaft auf Kriege reagieren? Die Ohnmacht führt in der Bevölkerung nicht selten zum Ruf nach der sog. internationalen Gemeinschaft, die mittels Militärschlägen den „Frieden sichern“ soll.

Termin
von: 
Freitag, 31. März 2017 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 2. April 2017 (Ganztägig)

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Stellenausschreibung an der Universität Duisburg-Essen. Bewerbungsfrist: 09.02.2017

Die Universität Duisburg-Essen sucht am Campus Duisburg in der Fakultät für Gesellschaftswissenschaft eine/n Promovierende/n in den Bereichen Internationale Beziehungen, Friedens- und Konfliktforschung oder Entwicklung zu besetzen. Die Stelle ist auf vier Jahre mit Option auf Verlängerung im Rahmen des WissZeitVG befristet.

Bericht über Menschenrechtssituation in Deutschland - Schwerpunkt Flucht

Institut für Menschenrechte stellt erstmals Bericht über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland vor

Erstmals hat das Deutsche Institut für Menschenrechte einen Bericht über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland vorgestellt. Er umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis zum 30. Juni 2016. "Dieser Bericht und die künftigen sollen dazu beitragen, dass die Menschenrechte aller Menschen in Deutschland tatsächlich geachtet und verwirklicht werden", sagte die Direktorin des Instituts, Beate Rudolf, am 7. Dezember in Berlin. Der Bundestag könne die Erkenntnisse des Berichts nun aufgreifen und politisch nutzen.

Auf der Suche nach Frieden: neue Nachhaltigkeitsstrategie enttäuscht

Erklärung des Forums Ziviler Friedensdienst

Forum Ziviler Friedensdienst e.V - Presseerklärung - 12. Januar 2017 - Zur von der Bundesregierung verabschiedeten neuen Nachhaltigkeitsstrategie erklärt forumZFD-Vorstandsvorsitzender Oliver Knabe: „Die neue Nachhaltigkeitsstrategie ist friedenspolitisch zu wenig ambitioniert. Das ist enttäuschend, denn die UN-Staaten hatten 2015 auch mit Unterstützung der deutschen Bundesregierung Frieden explizit als Ziel in die globalen nachhaltigen Entwicklungsziele aufgenommen.“

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