Deutschland

Rüstungsexporte abwählen!

pax christi Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017

pax christi - Presseinformation - 20. Juli 2017 - Deutschland gehört zu den fünf größten Exporteuren von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern. U-Boote und Kriegsschiffe, Kampfjets und Militärhubschrauber, Panzer und Raketenwerfer, Sturmgewehre und Maschinenpistolen werden weltweit geliefert. Mit diesen Waffen wird unendlich viel Leid angerichtet, ihr Einsatz verhindert Entwicklung und führt in den Empfängerländern zur Eskalation von Gewalt.

Mehr fürs Militär? Nicht mit uns!

pax christi startet Unterschriftensammlung gegen 2%-Ziel der Nato

pax christi - Presseinformation - 13. Juli 2017 -  "In seinem Grußwort zum G20 Gipfel in Hamburg hat Papst Franziskus neben dem Vorrang von politischen Maßnahmen zugunsten der Armen gefordert, bewaffnete Konflikte abzulehnen. Zwischen beiden Forderungen besteht ein Zusammenhang: Wird Geld für Waffen ausgegeben, fehlt dieses für die Armen. Weltweit steigen die Ausgaben der Staaten für Waffen wieder. Auch Deutschland erhöht den Verteidigungshaushalt um zwei Milliarden Euro, von 35,1 Mrd. Euro im Jahr 2016 auf über 37 Mrd. Euro in 2017.

Bundestagswahl 2017

Übersicht über die Wahlprogramme bei der Bundeszentrale für politische Bildung

Mittlerweile haben die meisten Parteien ihre entgültigen Wahlprogramme veröffentlicht. SPD, Die Linke, Grüne, FDP und AfD haben auf Parteitagen ihre finalen Wahlprogramme verabschiedet. Die Union aus CDU/CSU hat ihr Wahlprogramm, das von Unionsvorstandsgremien beschlossen wurde, vorgestellt. Die kleinen Parteien haben erst wenig Programme oder Entwürfe veröffentlicht.

Welches Wissen(-)schafft Praxis?

CfC für die Junge AFK-Konferenz 2018

Mittels einer Workshopreihe wagt die Junge AFK (Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung) im Jahr 2017 eine Bestandsaufnahme der Friedens- und Konfliktforschung. In den ersten Workshops in Marburg, Schwerte, Berlin und Jena wurde deutlich, dass sich junge Wissenschaftler*innen der Friedens- und Konfliktforschung intensiv mit dem Verhältnis von Wissenschaft und Praxis auseinandersetzen.

Abrüstung jetzt!

Weimarer Friedensappell 2017

Initiative Welt ohne Waffen - April 2017 (Weimar) - Die ersten Kriege im noch jungen 21. Jahrhundert hatten bereits über 1 Million Tote und die Destabilisierung ganzer Regionen zur Folge. Die militärischen oder geheimdienstlichen Interventionen in Afghanistan, dem Irak, Libyen, Syrien, der Ukraine u.a. fanden keineswegs im Auftrag der jeweiligen Völker statt. Sie schadeten massiv deren Gemeinwohl, lähmten deren Selbstheilungskräfte und reduzierten Entwicklungsmöglichkeiten. Nun kommen die Kriege in Form von Terrorismus zu den Interventionsmächten zurück.

Ausbildung zur Berater/in für Gewaltfreie Konflikttransformation und Soziale Bewegungen

Kurs an der KURVE Wustrow

Die Absolvent/innen der Ausbildung werden als Zertifizierte „Berater/in für gewaltfreie Konflikttrans-Formation und soziale Bewegungen“ in der Lage sein, mit konfliktsensiblen Methoden in der zivilen, gewaltfreien Konflikttransformationund sozialen Bewegungen im In- und Ausland, insbesondere im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) tätig zu sein.

Termin
von: 
Freitag, 1. September 2017 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 31. Dezember 2017 (Ganztägig)

Konflikt 1x1. Konflikte rechtzeitig wahrnehmen

Seminar des Europäischen Instituts Conflict-Culture-Cooperation in Nürnberg

Konflikte sind ein wichtiger Teil unseres Zusammenlebens. Sie haben z.B. das Potential zur Klärung von Bedürfnissen, zur Regelung von
Rollen und Aufgaben, zur Veränderung von Vereinbarungen, die vielleicht so nicht mehr angemessen sind, beizutragen. Sie haben aber
ebenfalls das Potential, dass sie zerstörerische Kräfte frei setzen können, die zu Hass und Gewalt führen.

Termin
von: 
Freitag, 8. September 2017 - 9:00
bis: 
Samstag, 9. September 2017 - 16:30

Ausbildung zum Trainer/in A.T.C.C.

Seminarangebot des Europäischen Instituts Conflict-Culture-Cooperation in Niederkaufungen

Der A.T.C.C. - Ansatz stützt sich auf mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Konfliktbearbeitung. Der systemische gestaltpädagogische
Ansatz ist aus der Praxis nationaler und internationaler Trainings und Beratungsarbeit entstanden. Übersetzt bedeutet A.T.C.C.: Konflikte rechtzeitig wahrnehmen und konstruktiv bearbeiten.

Mehr Informationen

Termin
von: 
Dienstag, 17. Oktober 2017 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 22. Juni 2019 (Ganztägig)

Leitlinien zur Krisenprävention: Zivil und militärisch

Presseerklärung des Bundes für Soziale Verteidigung

Bund für Soziale Verteidigung - Presseerklärung - 29. Juni 2017 - Kurz vor Ende der Legislaturperiode hat sich die Bundesregierung auf das Papier „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern. Leitlinien der Bundesregierung“ geeinigt. In Ergänzung des „Weißbuch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr“ des Verteidigungsministeriums gehe es – so heißt es auf der Website des Auswärtigen Amtes - in dem Papier „um einen gleichwertigen, primär zivilen Pfeiler deutscher Friedens- und Sicherheitspolitik.“

Vorrang zivilen Engagements in Krisen und Konflikten eine Frage der Möglichkeiten - Bundesregierung findet keine Antwort auf diese Herausforderung

Pressemitteilung der Plattform ZKB zur Verabschiedung der neuen Leitlinien "Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern" der Bundesregierung

Pressemitteilung - Plattform Zivile Konfliktbearbeitung - 16. Juni 2017 (Köln) - "Wo immer möglich geben wir zivilen Maßnahmen der Konfliktlösung den Vorrang." Mit solchen und ähnlichen Leerformeln überbrückt die Bundesregierung in ihren neuen Leitlinien "Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern" die bestehenden Widersprüche zwischen einer zivil ausgerichteten Außenpolitik und einer militärisch gestützten Sicherheitspolitik. "Aus dem mühsam in den letzten Jahren entwickelten 'Vorrang für Zivil'" so die Geschäftsführerin der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, Christiane Lammers, ist nun ein 'Vorrang für Prävention' geworden.

Prüfpunkte für die Leitlinien "Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern"

Handreichung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Aus Sicht der Plattform ZKB und anderer NGO müssen die Leitlinien ein klares Bekenntnis zum Vorrang fuer ziviles und politisches Handeln gegenüber militärischen Eingreifen enthalten. Dieser Vorrang müsste sich beispielsweise auch in der Federführung für die Koordination der Umsetzung der Leitlinien wiederfinden. Die folgenden Prüfpunkte der Plattform sollen die Einschätzung der neuen Leitlinien aus friedenslogischer Sicht unterstützen.

Gipfel für globale Solidarität

Zivilgesellschaftlicher Alternativgipfel in Hamburg

Ein Bündnis von mehr als 75 Organisationen lädt für den 5. und 6. Juli 2017 zum „Gipfel für globale Solidarität“ mit vielen internationalen Referent/innen ein. Die Veranstalter schreiben: "Die G20 verteidigt ein System, das die soziale Ungleichheitauf die Spitze treibt. Wir zeigen die Zusammenhänge der globalen Probleme auf und diskutieren Alternativen, die zu einer Lösung führen können.

Termin
von: 
Mittwoch, 5. Juli 2017 (Ganztägig)
bis: 
Donnerstag, 6. Juli 2017 (Ganztägig)

Referent/in

Stellenausschreibung des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik. Bewerbungsfrist: 24. Juli 2017

Am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) ist zum 01.12.2017 die Stelle eines Referenten / einer Referentin OSZE-Forschung mit EG 14, TV-AVH in Vollzeit zu besetzen.

„Überhöhung des Militärischen ist kein Beitrag zur Friedenspolitik der Zukunft"

Friedenskreis Halle e.V. kritisiert Verlautbarung von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff

Friedenskreis Halle - Pressemitteilung - 23. Juni 2017 -  Anlässlich des Dienstantritts von 300 Soldat/innen in Weißenfels betonte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff (CDU) Anfang Juni, dass öffentliche Gelöbnisse von hoher gesellschaftlicher Bedeutung seien. Weiterhin behauptete er, dass Soldat*innen freiwillig Belastungen und Gefahren in Kauf nehmen würden, die es in anderen Berufen so nicht gebe. Diese politische Positionierung kritisiert der Friedenskreis Halle e.V. als rückwärtsgewandte Überhöhung des Militärischen.

Konflikte als Chance – Gelingende Beziehungen gestalten

Berufsbegleitende Fortbildung in gewaltfreier Konfliktkultur bei gewaltfrei handeln e.V.

Konflikte entstehen überall da, wo Menschen zusammenkommen. Die Chance auf eine positive und wertschätzende Begegnung liegt darin, sich mit diesen Konflikten auseinanderzusetzen. Ider Information zum Kurs heisst es: "Wenn Sie Konflikte als Chance begreifen wollen und Stärkung suchen für Konflikte im privaten und beruflichen Bereich, dann bietet Ihnen diese Fortbildung hierzu die Möglichkeit.

Viele Teilnehmer/innen finden im Rahmen dieser Fortbildung Stärkung und neue Akzente für ihr Engagement im sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Bereich.

Termin
von: 
Donnerstag, 25. Januar 2018 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 27. Mai 2018 (Ganztägig)

Gut im Grundsatz – enttäuschend im Handeln

Erklärung des forumZFD zu den Leitlinien der Bundesregierung "Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern"

forumZFD - Pressemitteilung - 14.06.17 (Köln) - Substantielle Fortschritte für zivile Krisenprävention und Friedensförderung sind an den Konflikten der Großen Koalition gescheitert. Nach drei Jahren Debatte über die wachsende Verantwortung Deutschlands in der Welt und einem Jahr intensiver Arbeit an den Leitlinien enttäuscht das Ergebnis.

Two Steps Forward, One Step Back

Kommentar des Weltfriedensdienstes zur Verabschiedung der friedenspolitischen Leitlinien der Bundesregierung

Die friedenspolitische Selbstverpflichtung der Regierung folgt einem intensiven Konsultationsprozess mit den Ressorts, aber auch mit gesellschaftlichen Akteuren. Niemand hat sich davon eine pazifistische Agenda erwartet. Der Wert des Papiers besteht darin, dass sich alle Ministerien auf den „Primat der Politik und Vorrang der Prävention“ verständigen. Das Glas ist entsprechend halb voll, halb leer. An vielen Stellen bleibt das Papier zu allgemein und enthält zu viele Schlupflöcher, um ein ernsthaftes Monitoring zu erlauben.

Handlungsempfehlungen zur Konfliktprävention in Flüchtlingsunterkünften

Politikpapier anlässlich des UN-Weltflüchtlingstags von Bonner Friedens- und Konfliktforschungszentrum BICC vorgelegt

BICC - Pressemitteilung - 19. Juni 2017 - Auch wenn das Leben in Unterkünften für Geflüchtete in der Regel friedlich verläuft, kann es in Gemeinschaftsunterkünften doch zu Konflikten kommen, die manchmal sogar in Gewalt münden. Anlässlich des UN-Weltflüchtlingstags legt das Bonner Friedens- und Konfliktforschungszentrum BICC ein Politikpapier mit Handlungsempfehlungen zur Prävention von Konflikten in Flüchtlingsunterkünften vor. Um Konflikten vorzubeugen, sie zu mindern oder zu lösen, muss vor allem die Selbstverantwortung geflüchteter Menschen gestärkt werden.

Friedensbildung stärken statt Gewaltdenken fördern

pax christi und Internationaler Versöhnungsbund fordern „Tag der Friedensbildung“

pax christi - Pressemitteilung - 08.06.2017 (Berlin) - Angesichts zunehmender zwischenstaatlicher und innerstaatlicher Konflikte fordert die pax christi-Kommission Friedensbildung gemeinsam mit dem deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes eine deutliche Stärkung der Friedensbildung in Schulen und außerschulischen Einrichtungen sowie der internationalen Zusammenarbeit  - durch Friedensdienste, Projekte für Gewaltprävention und Friedensförderung.

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