Ruanda

20 Jahre danach: der Völkermord in Ruanda, Deutschland und politische Lehren

Podiumsdiskussion am Bonn International Center for Conversion (BICC)

Vor 20 Jahren wurden während des Völkermords in Ruanda in weniger als 100 Tagen mehr als eine halbe Million Menschen ermordet. Die internationale Gemeinschaft griff nicht ein. Genocide Alert und BICC laden am 11. Juni 2014 zu einer Podiumsdiskussion ein, die der Frage nachgehen will, was in den letzten 20 Jahren in der deutschen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik dazugelernt wurde, um früher und effektiver auf Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu reagieren.

 

Termin
von: 
Mittwoch, 11. Juni 2014 - 20:30
bis: 
Mittwoch, 11. Juni 2014 - 23:00

Versöhnung und Wahrheit

Beitrag von pax christi zum Gedenken an den Völkermord in Ruanda 1994

pax christi Pressemitteilung vom 4. April 2014: Vor 20 Jahren wurden in Ruanda innerhalb von 100 Tagen mindestens 800.000 Menschen bestialisch ermordet. Angesichts des Jahrestages des Beginns des Völkermords an den Tutsi am 6./7. April veröffentlicht die Kommission “Solidarität mit Zentralafrika” in Zusammenarbeit mit der 1994 als Versöhnungsinitiative in Mönchengladbach und in Belgien entstandenen pax-christi-Gruppe “Twese Hamwe”, eine Erklärung unter dem Titel “Versöhnung und Wahrheit”.

20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda – Versöhnungsarbeit und regionale Herausforderungen

Veranstaltung des Ökumenischen Netz Zentralafrika in Berlin

Der Völkermord in Ruanda jährt sich im April 2014 zum 20. Mal. Die Versöhnungsarbeit wurde in vielen Facetten von der ruandischen Regierung und auf lokaler, zivilgesellschaftlicher Ebene vorangetrieben, um den Opfern Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen und das Zusammenleben von Tätern und Opfern zu ermöglichen.

Termin
von: 
Montag, 24. März 2014 - 10:00
bis: 
Montag, 24. März 2014 - 11:30

20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda: Erinnern - Gestalten – Versöhnen

Tagung des Ökumenischen Netz Zentralafrika in Wuppertal

Im April 2014 jährt sich der Völkermord in Ruanda zum 20. Mal. Die Tagung will die Geschehnisse von 1994 reflektieren und Gelegenheit zum Austausch über die komplexen Entwicklungen in der Region seit 1994 bieten. Im Rahmen eines Gottesdienstes wird während der Tagung der Opfer gedacht. Vier Panels diskutieren die Aufarbeitungs- und Versöhnungsarbeit in Ruanda und die politischen Entwicklungen in der Region.

Termin
von: 
Donnerstag, 20. März 2014 - 13:00
bis: 
Freitag, 21. März 2014 - 15:00

Konflikt zwischen Ruanda und DR Kongo spitzt sich zu: M23 Rebellen erobern Goma

Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) fordert Einstellung der Kampfhandlungen

Das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ), ein Netzwerk der kirchlichen Hilfswerke in Deutschland, kritisiert die Kampfhandlungen in der Provinz Nordkivu der Demokratischen Republik Kongo.

Zum Abschluss gebracht? Eine Bilanz der Gacaca-Gerichtshöfe in Ruanda

Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe "Transitional Justice in Afrika" der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin

Die Gacaca („Gatschatscha“ ausgesprochen) sind gemeinschaftliche Laiengerichtshöfe, die sich seit 2002 auf Dorfebene mit der Aufklärung der Verbrechen des zwischen April und Juli 1994 begangenen ruandischen Genozids befassen. Ihre Arbeit ermöglichte bisher die Bearbeitung von mehr als 1,2 Millionen Fällen unterschiedlichsten Schweregrades. Die Arbeit soll im Dezember 2011 endgültig abgeschlossen werden. Die Erfahrung mit den Gacaca-Gerichtshöfen ist zwiespältig.

Termin
von: 
Mittwoch, 7. Dezember 2011 - 18:30
bis: 
Mittwoch, 7. Dezember 2011 - 21:00

Aide Memoires des Forum Menschenrechte 2011

Forderungspapiere der Forum-Mitglieder anlässlich des Gesprächs mit Außenminister Westerwelle

Anlässlich des Gesprächs des Forum Menschenrechte mit Außenminister Guido Westerwelle am 6. Oktober 2011 in Berlin haben die Mitglieder des Forum Menschenrechte Forderungspapiere in Bezug auf zahlreiche Themen und Regionen erarbeitet, die auf der Website des Forum abgerufen werden können. Die Themen reichen von 'Frauen, Frieden und Sicherheit' (Deutscher Frauenrat/Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit), über 'Landpolitik und Landkonflikte' (Brot für die Welt, FIAN, Miserior, VEM) bis zum Thema 'Rohstoffe' (BICC, Brot für die Welt, FIAN) etc.

 

Ruandische Milizenführer erstmals vor deutschem Gericht

Brot für die Welt: Kriegsverbrecherprozess Schritt zum Ende von Straflosigkeit

"Brot für die Welt" misst dem am 4. Mai in Stuttgart beginnenden Kriegsverbrecherprozess gegen die beiden ruandischen Milizenführer Ignace Murwanashyaka und Straton Musoni, die aufgrund von Gräueltaten im Ostkongo vor Gericht gestellt werden, historische Bedeutung bei. Das Hilfswerk sieht darin einen wichtigen Schritt zur Beendigung der Straflosigkeit und des blutigen Konflikts im Kongo.

Unversöhntes Ruanda?

Studientagung von pax christi und dem Versöhnungsbund e.V.

„Versöhnung“ ist ein vielfältig bemühter Begriff in Ruanda. Unmittelbar nach dem Genozid von 1994 haben zahlreiche Akteure begonnen, den Schmerz und die Wunden zu bearbeiten, die die grausamen Ereignisse in der Psyche der Menschen hinterlassen haben. Von Regierungsseite aus ist der Versöhnungsdiskurs Teil der nationalen Aufbauarbeit. Von „Hutus“ und „Tutsis“ und ihren verschiedenen kollektiven Interessen soll im neuen Ruanda keine Rede mehr sein. Stattdessen setzt die Regierung auf wirtschaftliche Entwicklung.

Termin
von: 
Freitag, 29. April 2011 - 19:00
bis: 
Samstag, 30. April 2011 - 18:00

"Keine Zukunft ohne Vergangenheit"

Schürings, Hildegard, Andrea Pabst, Eva Anderson-Park, Sang-Min Park, Jasmin Scholle, und Sebastian Günther. 2009. "keine Zukunft Ohne Vergangenheit". Perspektiven Der Demokratisierung Und Friedensförderung In Der Region Der Großen Seen, Zentralafrika - Dokumentation Des Internationalen Symposium. Perspektiven Der Demokratisierung Und Friedensförderung In Der Region Der Großen Seen, Zentralafrika - Dokumentation Des Internationalen Symposium. imbuto e.V. Fronhausen und Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg. http://www.imbuto.de/index.php?id=129.