USA

Der Gipfel globaler Verantwortung(slosigkeit): Ein Plädoyer für Nachhaltigkeit anstelle militärischer Aufrüstung

Kommentar von Conrad Schetter, Wissenschaftlicher Direktor des BICC, zum G7 Gipfel

Die G7 ist sicherlich kein Hort der partizipativen Gestaltung der Welt, sondern vielmehr der elitäre Zusammenschluss sieben gleichgesinnter westlicher Industriestaaten. Mit dem bewussten Ausschluss Russlands sowie dem Fernhalten aufstrebender Mächte wie China, Indien, Brasilien oder der Türkei kontrastiert das Zusammentreffen eine sich immer stärker herausbildende, multipolare Weltordnung. Das Treffen mit verlesenen afrikanischen Staatschefs am Rande des Gipfels wirkt daher weniger partizipativ als imperial.

Ferguson and Peace Education: Developing Moral Imagination and Capacities for Peace and Political Efficacy

By David Ragland on Peace Education News Blog - While going between Ferguson, New York and Pennsylvania since Early August, one of the protest chants from Ferguson stuck with me: “The whole damn system is guilty as hell the whole damn system is guilty as hell.” As a peace learner and educator, I cannot but help to reflect on that statement, especially in the wake of what has become an all but forgone conclusion that a non-indictment of Darren Wilson is coming.

More conflict-free mines in Congo

Enough Project identifies early signs of success four years after enactment of Dodd-Frank “conflict minerals” legislation

Market changes spurred by the 2010 Dodd-Frank law on conflict minerals have helped significantly reduce the involvement of armed groups in eastern Democratic Republic of Congo (“Congo”) in the mines of three out of the four conflict minerals according to an investigation by the 'Enough Project - The project against genocide and crimes against humanity' based in Washington.

Zwei Jahre nach dem ‚Arabischen Frühling’ – Versuch einer Bilanz

Diskussion und Vernissage am BICC in Bonn
Eine Expertendiskussion soll zum einen die Auswirkungen des „Arabischen Frühlings“ auf die geopolitische Großwetterlage im Nahen Osten, speziell auf die US-Politik beleuchten. Ein weiterer Focus wird auf der Frage liegen, welche Interessen hinter der regionalen Militarisierung seitens der Rüstungsimporteure und –exporteure stecken. Schließlich wird es um die Auswirkungen der Militarisierung auf die Entwicklung Ägyptens und Syriens gehen: Wie ist das Konfliktgeschehen? Wie ist die wirtschaftliche Situation?
 
Termin
von: 
Donnerstag, 21. Februar 2013 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 21. Februar 2013 - 21:00

Zehn Jahre Guantanamo

Human Rights Watch fordert US-Regierung dringend zu rechtsstaatlichen Verfahren für Häftlinge auf

"Als die USA am 11. Januar 2002 die ersten 20 Häftlinge in das Gefangenenlager Guantanamo Bay brachten, markierte dies den Beginn eines Programms zur unbefristeten Inhaftierung von Terrorverdächtigen ohne Anklage, das nun schon seit 10 Jahren andauert. Seitdem wurden insgesamt 779 Gefangene in der Einrichtung inhaftiert.

Klimagipfel: Indigene verlangen Wahrung ihrer Rechte

Brot für die Welt und afrikanische Partner fordern mehr deutsches Engagement

"Brot für die Welt" erwartet vom Klimagipfel konkrete Verbesserungen für die indigenen Völker, deren Lebensweise vielerorts existenziell vom Klimawandel betroffen ist. Gemeinsam mit afrikanischen Partnern fordert das evangelische Hilfswerk von der Bundesregierung und der Staatengemeinschaft, im südafrikanischen Durban die Belange der Indigenen – besonders der afrikanischen Nomadenvölker – nicht länger zu übergehen. Diese leiden seit Jahren wiederholt unter starken Dürren und haben kaum Zugang zu Anpassungshilfen. Sie haben kein Verständnis für den Stillstand in der internationalen Klimapolitik.

Wie schafft man Frieden?

Die Soldaten gehen – wer baut Afghanistan auf? Vortrag und Diskussion in Mainz

Was als »Operation andauernde Freiheit« (»Operation Enduring Freedom«) begann, ist zu einem mittlerweile fast zehn Jahre andauernden Krieg geworden. Ab Juli 2011 sollen nun in mehreren Regionen Afghanistans einheimische Sicherheitskräfte die Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig sind Nachrichten über Selbstmordanschläge weiter an der Tagesordnung, zunehmend verübt von Afghanen in Uniform, die offenbar von den Taliban gesteuert werden. Sollten die Truppen also doch länger bleiben, womöglich sogar verstärkt werden? Oder sollten sie sofort abgezogen werden?

Termin
von: 
Freitag, 27. Mai 2011 - 16:00
bis: 
Freitag, 27. Mai 2011 - 19:00