2. Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung

Call for Panels. Frist nochmals verlängert: 11. April 2018

Die interdisziplinäre Forschungslandschaft zu Themen von Zwangsmigration, Flucht und Asyl hat sich in Deutschland innerhalb weniger Jahre stark erweitert und ausdifferenziert.

Zur Vorstellung und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse sowie zur Förderung von interdisziplinärem Austausch und Kooperationen findet vom 4. bis 6. Oktober 2018 die 2. Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung statt. Ausrichter und Partner ist das Zentrum Flucht und Migration der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Mit der Konferenz soll in Deutschland eine Plattform für Diskussion und Vernetzung der Forscher*innen im Feld der Flucht- und Flüchtlingsforschung geschaffen werden. Das Netzwerk Flüchtlingsforschung ist ein multidisziplinäres Netzwerk von Wissenschaftler*innen in Deutschland, die zu vielfältigen Fragen über Flucht und Geflüchtete forschen, sowie internationaler Wissenschaftler*innen, die diese Themen mit Bezug zu Deutschland untersuchen.

Der Call for Panels richtet sich an Wissenschaftler*innen aller Disziplinen, die zu Flucht und Geflüchteten forschen. Insbesondere die Mitglieder des Netzwerks Flüchtlingsforschung, aber auch andere Forschende, sind aufgerufen, Vorschläge für Panels zu folgenden oder auch weiteren Themen einzureichen:

  • Flucht- und Flüchtlingsforschung: Ansätze, Methoden und Forschungsethik;
  • Agency von Geflüchteten;
  • Zivilgesellschaft, Protest, Widerstand;
  • Humanitarismus: aktuelle Entwicklungen zu Resilienz, Innovation, Vulnerabilität etc.;
  • Kategorienbildung von Personengruppen (in) der Zwangsmigration;
  • Gender und Intersektionalität (race/ethnicity, religion, gender, class);
  • Legitimität und Legalität: Politiken und Praktiken im Asylrecht und Flüchtlingsschutz;
  • Flüchtlings- und Grenzregime: Akteure, Normen, Macht und Wirkung;
  • Globale, regionale, nationale und lokale Flüchtlingspolitiken;
  • Fluchtmotive und Mixed Migration;
  • Gesellschaftliche Teilhabe: „Integration“ in Bildung, Arbeit, Gesundheit, Wohnen und andere Bereiche;
  • Repräsentationen von Flucht und Geflüchteten in Medien und Öffentlichkeit.

Mehr Informationen

Vorschläge für Panels können bis zum 26.01.2018 an konferenz(at)nwff.de eingereicht werden. Auch Rückfragen dürfen an diese E-Mail-Adresse gesendet werden.