Meldungen

Offener Brief zu Bergkarabach

Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung hat den offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas zur Lage in Bergkarabach mitunterzeichnet

Am 20.10.2020 wandten sich inmedio, die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und vier weitere deutsche NGOs mit einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas zur Lage in Bergkarabach und angrenzende Regionen. Alle sechs NGOs sind im Bereich Dialog/Friedensförderung im Südkaukasus tätig.

Traueranzeige für Otfried Nassauer wurde veröffentlicht

taz-Ausgabe vom 17.10.2020

Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung hat die Traueranzeige für Otfried Nassauer in der taz-Ausgabe vom 17.10.2020 mitgezeichnet und unterstützt. Ein kleiner Kreis aus Otfried Nassauers Netzwerk hatte die Initiative für diese Anzeige ergriffen, an der sich letztendlich 228 Einzelpersonen sowie 86 Organisationen und Gruppen beteiligt haben.

Das World Food Programme der Vereinten Nationen erhält den Friedensnobelpreis 2020

Das World Food Programme (WFP) wird mit dem Friedensnobelpreis 2020 ausgezeichnet. In der Begründung heißt es, dass das WFP den Preis für seine Bemühungen gegen Hunger, seine Verdienste in der Schaffung besserer Lebensbedinungen in Konfliktregionen und seine treibende Kraft hinter der Verhinderung von Hunger als eine Waffe in Kriegen und Konflikten verliehen wurde.

Ausschreibung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung: Studienvorhaben „Friedenförderung und Digitalisierung“

Angebotsabgabe: 29.10.2020

Das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), Universität Duisburg-Essen, möchte in Zusammenarbeit mit der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung eine Synthese-Studie zum Thema „Friedensförderung und Digitalisierung“ erstellen lassen.
Es wird um eine Angebotsabgabe bis zum 29.10.2020 gebeten.
Die Studie im Umfang von ca. 20 Seiten soll bis 15.01.2021 fertiggestellt werden. Als Mengengerüst sind etwa 10 Arbeitstage vorgesehen. Die Studie kann auch auf Englisch verfasst werden.

Die Preisträger*innen des Alternativen Nobelpreises 2020 wurden verkündet

Right Livelihood Award

Die im Iran inhaftierte Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh, der US-amerikanische Bürgerrechtsanwalt Bryan Stevenson, die Aktivistin für die Rechte von Indigenen und der Umwelt Lottie Cunningham Wren aus Nicaragua und die aus Belarus stammende pro-demokratische Aktivistin Ales Bialiatski sowie die in dem Land aktive Menschenrechtsorganisation “Viasna” wurden als Preisträger*innen des Right Livelihood Awards 2020 ausgewählt.

„Demokratische Kultur bewahren - Konstruktiven Umgang mit Konflikten stärken“

Resolution der AGDF-Mitgliederversammlung 2020

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) fordert in einer auf der Mitgliederversammlung in Nürnberg verabschiedeten Resolution eine stärkere Förderung der zivilen Konfliktbearbeitung im Inland. Gleichzeitig erwartet der Friedensverband von der evangelischen Kirche entsprechende Initiativen im Bereich der Friedenspädagogik, der zivilen Konfliktbearbeitung und der politischen Bildung.

Malaysia ratifiziert als 46. Staat den Atomwaffenverbotsvertrag

Weitere 4 Ratifizierungen werden benötigt

Malaysia ratifizierte am 30. September 2020 als 46. Staat den Atomwaffenverbotsvertrag (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons). Der Vertrag tritt 90 Tage nach der 50. Ratifizierung in Kraft. Er verbiete Nuklearwaffen und etabliert einen gesetzlichen Rahmen zur Vernichtung vorhandener atomarer Waffen.

Eröffnung des neuen europäischen Exzellenzzentrums für Ziviles Krisenmanagement

Europäische Friedensarbeit

Am 17. September 2020  wurde das European Centre of Excellence for Civilian Crisis Management (CoE) in Berlin eröffnet. Es hat zum Ziel, internationale Partner*innen in der Zusammenarbeit zu unterstützen, um Konflikte mit zivilen Mitteln zu entschärfen.

Ein neues Klima für den Frieden – Klimawandel bekämpfen. Gewalt verhindern.

Online-Diskussion im Rahmen der Bonner Friedenstage am 21. September 2020, 18 Uhr

Der Klimawandel bedroht schon heute die Existenz vieler Menschen, besonders in Ländern des globalen Südens. Konflikte um Ressourcen wie Wasser oder Weideland verschärfen sich, Extremwetter und Naturkatastrophen rauben die Lebensgrundlagen und treiben Menschen in die Flucht. Dies birgt immense Gefahren und Risiken für den Frieden.

Was wissen wir über den Zusammenhang von Klimawandel und Konflikten? Können wir aus dem Umgang mit der Corona-Krise neue Antworten auf die Klimakrise ableiten? Der Klimawandel als weltweite Herausforderung verlangt gemeinsame Antworten. Doch wie steht es um die multilaterale Zusammenarbeit? Welchen Beitrag können wir beispielsweise von der Europäischen Union erwarten?

Diesen drängenden Fragen gehen wir im Rahmen einer Online-Diskussion am internationalen Friedenstag aus der Perspektive der Vereinten Nationen, der Europapolitik und der Friedensforschung nach.

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