Covid-19 verstärkt Eskalationsgefahr in fragilen Staaten

Konsortium Ziviler Friedensdienst zur Corona-Pandemie

Das Konsortium Ziviler Friedensdienst warnt in der Corona-Pandemie vor neuen Konfliktherden und Gewaltausbrüchen. Besonders in Krisen- und Konfliktregionen besteht die Gefahr, dass sich Konflikte verschärfen und Gewalt ausbricht. Fragile Gesellschaften brauchen jetzt internationale Unterstützung und menschliche Solidarität, um den Frieden zu wahren. Der ZFD und seine Partner*innen setzen ihre Arbeit daher fort und reagieren auf die neuen Herausforderungen.

Die Corona-Pandemie trifft die Gesellschaften fragiler Staaten besonders hart. Die oft prekäre Gesundheitsversorgung steht vor dem Kollaps. Schwierige Lebensbedingungen und Armut begünstigen die Ausbreitung des Corona-Virus und führen zu einer drastischen Zunahme sozialer Spannungen und häuslicher Gewalt. Konflikte werden durch knapper werdende Ressourcen, Unsicherheit und Ängste verschärft. Es gibt Hinweise, dass autoritäre Regierungen die präventiven Maßnahmen gegen das Virus nutzen, um die Spielräume der Zivilgesellschaft weiter einzuschränken.

Mehr über die Friedensarbeit in Zeiten von Corona: www.ziviler-friedensdienst.org