Gewalt vorbeugen - das geht

Neuer Themenbereich des ZFD zeigt, wie Zivilgesellschaft Gewalt verhindert

Konsortium Ziviler Friedensdienst - Presseinformation - 13. Juli 2017 - Mit einem neuen Themenbereich Gewaltprävention zeigt der Zivile Friedensdienst auf seiner Webseite, dass Gewalt in Krisen- und Konfliktregionen verhindert werden kann. Besondere Verdienste kommen dabei der Zivilgesellschaft zu. Unter dem Titel „Gewalt vorbeugen – das geht“ verdeutlicht der ZFD, dass noch viel mehr erreicht werden könnte, wenn Projekte für zivile Gewaltprävention künftig stärker ausgebaut würden. Der Themenbereich ist unter www.ziviler-friedensdienst.org/praevention erreichbar.

„Unser Ziel ist es, friedliche und gerechte Gesellschaften zu fördern. Wenn wir frühzeitig handeln, können wir Gewalt in Krisen- und Konfliktregionen verhindern“, sagt Martin Vehrenberg, Sprecher des Konsortiums Ziviler Friedensdienst. „Dazu gehört, dass wir verfeindete Parteien wieder ins Gespräch bringen und gemeinsame Perspektiven für eine friedliche Zukunft erarbeiten. In unserem Themenbereich zeigen wir, wie das funktioniert.“

 Die Schauplätze Guinea und Libanon bilden den Auftakt von insgesamt acht Projekten, die intensive Einblicke in die gewaltvorbeugende Arbeit des ZFD und seiner Partner gewähren. In einem Abstand von etwa zwei Monaten folgen Beispiele aus Kolumbien, Philippinen, Mali, Mazedonien, Israel/Palästinensische Gebiete und Kamerun. „Gewalt vorbeugen – das geht“ setzt sich aus vielfältigen Bausteinen zusammen, die unterschiedliche Informationsbedürfnisse bedienen: So gibt es Info-Häppchen für den schnellen Überblick, Zeitleisten zur historischen Orientierung und Beiträge für ein tieferes Verständnis der Friedensarbeit. Auch ZFD-Fachkräfte und Partner kommen mit fachlichen und persönlichen Erfahrungen zu Wort.

„Wir zeigen, was zivile Gewaltprävention leistet, und dass wir noch viel mehr erreichen könnten, wenn wir unser Engagement ausbauen“, bekräftigt Martin Vehrenberg. „In Guinea lieferte ein ZFD-Projekt beispielsweise den Impuls zum Aufbau eines landesweiten Netzwerks mit Friedenskomitees. Wenn aus lokalen Initiativen der Konfliktbewältigung nationale Netzwerke der Friedensförderung werden, sind wir dem Ziel einer friedlichen und gerechten Welt einen großen Schritt näher.“