Internationaler Friedenstag 2013

Plattform und andere Organisationen der Bonner Friedenstage laden zu vielfältigem Programm ein

Der 21. September wird weltweit jedes Jahr als Internationaler Friedenstag begangen. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen verband 2001 mit der Deklaration dieses Tages den Wunsch, dass Regierungen, Organisationen und Bürger/innen aller Länder den Internationalen Friedenstag zum Anlass nehmen, über den jeweils eigenen Beitrag zum Frieden nachzudenken. Auch sollen die Waffen weltweit für 24 Stunden weltweit und bedingungslos ruhen. Zum 7. Mal nun finden in diesem Jahr die Bonner Friedenstage rund um den 21. September statt. Mit vielfältigen Veranstaltungen sind die Bonner/innen eingeladen, über heute dringliche Probleme des Friedens nachzudenken, sich über eigene Handlungsmöglichkeiten zu informieren, Bonn als Friedensstadt lebendig zu gestalten.

 

So veranstalten die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und das Bonn International Center for Conversion (BICC) am 17. September 2013 eine Podiumsdiskussion mit Abgeordneten der fünf im Bundestag vertretenen Parteien zum Thema 'Vor die Wahl gestellt: – Was hat Priorität in Sachen Frieden und Entwicklung?'. Mehr Informationen

 

Weitere Veranstaltungen der diesjährigen Friedenstage finden sich im beigefügten Flyer und in unserem Veranstaltungskalender.

 

 

Die mitwirkenden Organisationen sind alle in Bonn zu Hause, ihre Wirkungskreise sind jedoch sehr unterschiedlich: sei es, dass sie vorwiegend politische Bildung betreiben, sei es, dass sie friedensbewegt in Aktion treten, sei es, dass sie entwicklungspolitische Projekte fördern, friedenspolitische Akteure mitein ander verbinden oder wissenschaftlich Expertise in Sachen Frieden erarbeiten. Sie verbindet eines: ihr Einsatz für eine zivile Friedensförderung. Hierfür sind sie in Bonn, in Deutschland und international tätig. Zivile Friedensförderung ist inzwischen zwar zu einem wichtigen politischen Stichwort geworden aber nach wie vor mangelt es an einer deutlich sichtbaren Umsetzung: Die Ausgaben für Militär, die Quoten des Rüstungsexports, die ungerechte Verteilung der Lebensres sourcen drücken dies ebenso aus wie die alltäglichen Bilder und Berichte aus den Konfliktgebieten unserer Welt. 130 gewaltsame Konflikte werden weltweit derzeit ausgetragen, sie nehmen Menschen ihr Leben und vernichten auf Jahrzehnte die Grund lagen für Entwicklung. An manchen sind wir direkt beteiligt; bei vielen sind die Ursachen so komplex, dass der Weg zum Frieden lang und schwierig ist, oftmals erscheint die Situation alternativlos. Umso dringlicher ist es, Konfliktursachen frühzeitig zu erkennen und umfassende friedensfördernde Maßnahmen zu ergreifen.

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