Menschenrechtspreis 2018: Women’s March USA

Die Friedrich-Ebert-Stiftung vergibt ihren Menschenrechtspreis an Frauenbewegung aus den USA

Die Friedrich-Ebert-Stiftung vergibt Menschrechtspreis an VertreterInnen des Women's March und ehrt damit den Einsatz für eine starke, aktive und inklusive Zivilgesellschaft, intersektionale Bündnisse sowie eine gendergerechte Demokratie.

Unmittelbar nach der Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der USA setzten sich im Januar 2017 Millionen von Menschen weltweit für soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Demokratie in Bewegung. Der Women’s March setzte ein Zeichen gegen zunehmende Frauenfeindlichkeit und Rassismus – und wurde mit circa 4 Millionen Teilnehmenden allein in den USA zur größten eintägigen Demonstration in der amerikanischen Geschichte. Aus diesem ersten Protest wurde in kurzer Zeit eine der größten sozialen Bewegungen weltweit.

Bis heute hat der Women’s March entscheidend zur Verankerung von Geschlechtergerechtigkeit im öffentlichen und politischen Diskurs beigetragen. Das wollen wir feiern und diese Ideen gemeinsam mit Vertreter_innen aus den USA und Deutschland weiterdenken. Am 12. November nehmen stellvertretend für alle Beteiligten Vertreter_innen des Women’s March den Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung entgegen. Die Laudatio wird Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey halten. Durch den Abend tanzt, singt und moderiert die Autorin und Entertainerin Gayle Tufts.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt. Eine Simultanübersetzung wird durchweg angeboten. Bei Fragen zu Barrieren bei der Veranstaltung wenden Sie sich bitte an die Friedrich-Ebert-Stiftung.

Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr

Zur Anmeldung