pax christi unterstützt Palermo-Appell

Forderung nach einem europäischen Verteilungsmechanismus für Bootsflüchtlinge und ein Ende der Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung

pax christi unterstützt die gemeinsame Erklärung von Heinrich Bedford-Strohm, dem Ratsvorsitzenden der EKD, und Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando. Der Palermo-Appell fordert einen europäischen Verteilungsmechanismus für Bootsflüchtlinge und ein Ende der Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung. Nach der Rettung von Bootsflüchtlingen müssen die zivilen Rettungsmissionen oft tagelang auf die Einfahrt in einen Hafen warten. Die Politik der Schutzverweigerung wird hier fortgesetzt und Gerettete und Besatzungsmitglieder werden für politische Verhandlungen instrumentalisiert. pax christi fordert dringend einen europäischen Verteilungsmechanismus für Bootsflüchtlinge. Die Bereitschaft vieler Städte und Kommunen gerettete Bootsflüchtlinge aufzunehmen und damit "Sicherer Hafen" zu sein, sollte nicht weiter politisch ausgebremst werden.

Pressemitteilung

Zum Palermo-Appell