Preistäger des Alternativen Nobelpreises stehen fest

Alternativer Nobelpreis ehrt Menschen für ihr unermüdliches Engagement für Menschenrechte, Umweltschutz und Frieden

Die Preisträger diesjährigen Right Livelihood Awards - auch bekannt als Alternativer Nobelpreis - stehen fest. Der Alternative Nobelpreis wird seit 1980 an Menschen vergeben, die sich unermüdlich für Menschenrechte, Umweltschutz und Frieden einsetzen. Er wird durch Spenden finanziert.

Zum ersten Mal werden mit dem Preis Menschenrechtskämpfer aus Saudi-Arabien ausgezeichnet: Abdullah al-Hamid, Mohammed Fahad al-Kahtani, Walid Abu al-Chair bekommen ihn, weil sie friedlich das autoritäre System ihres Landes heraus- und Menschenrechte einfordern. Sie setzen sich für eine Gewaltenteilung und die Abschaffung männlicher Vormundschaft ein, die den Frauen grundlegendste Rechte nimmt.

Auch der australische Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo erhält den Right Livelihood Award.Er hat Bauern in Afrika geholfen, ihr Land wieder fruchtbar zu machen - und damit den Frieden in der Sahel-Zone unterstützt.

World Vision beglückwünscht seinen Mitarbeiter für diese Auszeichnung seines unermüdlichen Engagements und Lebenswerks.

Die Right Livelihood Foundation würdigt mit dem renommierten Preis jedes Jahr mutige Menschen und Organisationen, die visionäre Lösungen für die Ursachen globaler Probleme anbieten.

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