Starke Bewegung gegen Rassismus

Erstmals über 1.600 Veranstaltungen bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus
Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus - Pressemitteilung - 23.03.2016 (Darmstadt) - Bei den UN-Wochen gegen Rassismus vom 10. – 23. März 2016 fanden über 1.600 Veranstaltungen in mehr als 300 Orten statt – 200 Veranstaltungen mehr als im Vorjahr.

Über die Hälfte der Aktivitäten wurden im Rahmen von Veranstaltungsprogrammen der Städte und Kommunen durchgeführt. Damit ist dieser Anteil gegenüber dem Vorjahr noch einmal gestiegen. Neben langjährigen städtischen Akteuren wie Bamberg, Erlangen, Freiburg, Halle (Saale), Hannover, Heidelberg, Karlsruhe Leipzig, München, Münster oder Osnabrück haben sich in diesem Jahr auch Bielefeld, Dresden, Lüneburg, Magdeburg und Stuttgart mit Aktionsprogrammen eingebracht und Position bezogen. Einen deutlichen Schwerpunkt bildeten die etwa 350 Veranstaltungen zum Themenbereich Flucht & Asyl.

Hiervon wurden fast 50 im Rahmen des Projektes „Veranstaltungen mit Flüchtlingen“ unter aktiver Partizipation von geflüchteten Menschen durchgeführt. Außerdem gab es über 60 Aktionen im Zuge des Projektes „Muslime laden ein“, bei denen Moscheegemeinden zum Austausch einluden. Unter anderem nahmen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Staatssekretär_innen und Minister_innen in zahlreichen Moscheegemeinden am Freitagsgebet teil und sprachen dort zu den UN-Wochen. Veranstaltungen mit Muslimen, Flüchtlingen und zu Antiziganismus konnten wir dank der Zuwendungen durch die Robert Bosch Stiftung, PRO ASYL und die Hildegard-Lagrenne-Stiftung mit insgesamt über 15.000 Euro fördern.

Ein breites Bündnis von über 80 Kooperationspartnern, Unterstützern und Sponsoren trägt die Internationalen Wochen gegen Rassismus darüber hinaus finanziell als auch ideell: Dies sind vor allem Initiativen aus der Zivilgesellschaft wie NGOs, Sportverbände, Gewerkschaften, Minderheitenselbstorganisationen, Religionsgemeinschaften, Wohlfahrtsverbände sowie die gewerbliche Wirtschaft, Stiftungen und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

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