Meldungen

Auswirkungen der Corona-Pandemie gefährden Existenz von Friedensorganisationen

Positionspapier der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat angesichts der zunehmend spürbareren und existenzbedrohenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit ihrer Mitgliedsorganisationen im Bereich der Freiwilligen- und Friedensarbeit einen dringenden Hilferuf an Bund und Länder gerichtet.

Globale Militärausgaben steigen um 3,6 Prozent im Jahr 2019

Laut dem Forschungsinstitut SIPRI sind die globalen Militärausgaben 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent gestiegen. Zu den den Top 5-Ländern gehören die Vereinigten Staaten (USA), China, Indien, Russland und Saudi Arabien. Deutschland erhöht seine Militärausgaben in so einem großen Umfang wie kein anderes Land in Europa.

Fachgespräch „Friedensmediation - Wie kann Deutschland seine Fähigkeiten weiter ausbauen?" ist online verfügbar

Unterausschuss für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln am 9. März 2020

Am 9. März 2020 fand ein öffentliches Fachgespräch mit dem Titel „Friedensmediation - Wie kann Deutschland seine Fähigkeiten weiter ausbauen?“ des Unterausschusses „Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln“ unter dem Vorsitz von Ottmar von Holtz (Bündnis 90/Die Grünen) statt.

Konflikt findet Stadt

Kurzbericht über die Jahrestagung 2020 der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Die diesjährige Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung drehte sich um das Thema „Konflikt findet Stadt. Was kann kommunale Konfliktbearbeitung leisten?“ Über zwei Tage diskutierten Aktive der Plattform und ihrer Mitgliedsorganisationen mit externen Fachleuten. Etwa 75 Teilnehmer*innen nutzen in Loccum die Gelegenheit, auch außerhalb des offiziellen Programms ausgiebig miteinander zu reden.

Covid-19 verstärkt Eskalationsgefahr in fragilen Staaten

Konsortium Ziviler Friedensdienst zur Corona-Pandemie

Das Konsortium Ziviler Friedensdienst warnt in der Corona-Pandemie vor neuen Konfliktherden und Gewaltausbrüchen. Besonders in Krisen- und Konfliktregionen besteht die Gefahr, dass sich Konflikte verschärfen und Gewalt ausbricht. Fragile Gesellschaften brauchen jetzt internationale Unterstützung und menschliche Solidarität, um den Frieden zu wahren. Der ZFD und seine Partner*innen setzen ihre Arbeit daher fort und reagieren auf die neuen Herausforderungen.

Corona-Pandemie wirkt sich auch auf den Zivilen Friedensdienst aus

Der Zivile Friedensdienst hat aktuelle Informationen über die Auswirkung der Corona-Pandemie auf die Arbeit in Krisen- und Konfliktregionen veröffentlicht. Alle ZFD-Trägerorganisationen stehen mit den Fachkräften und Partner*innen vor Ort in Kontakt.

HIIK veröffentlicht Konfliktbarometer 2019

Ausmaß der Gewalt sinkt weltweit

Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) hat das Konfliktbarometer 2019 veröffentlicht. Im vergangenen Jahr gab es demnach 358 politische Konflikte, von denen 196 mit Gewalt ausgetragen wurden. 2018 waren es 213 von 372 Konflikten. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Kriege von 16 auf 15 leicht zurück. Die Anzahl der Konfliktregionen ist weiterhin hoch, wozu auch ZFD-Partnerländer zählen.

Aktionspräsenz gegen Atomwaffen in Büchel wird verschoben

Auftaktveranstaltungen und Kirchlicher Aktionstag wurden bereits abgesagt

Viele Termine der Aktionspräsenz 2020 am Fliegerhorst Büchel fallen aus oder werden verschoben. Das betrifft den Auftakt der Aktionspräsenz mit Arun Gandhi und dem Ostermarsch in Büchel. Zum jetzigen Zeitpunkt steht ein Beginn der Aktionspräsenz noch nicht fest.

Außerdem wurde der für den 6. Juni geplante Kirchliche Aktionstag auf einen noch nicht festgelegten späteren Zeitpunkt verschoben.

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