Afrika

Kenia: Zugang für alle

ZFD-Partnerorganisation KNCHR nutzt die Möglichkeiten des Internets zur Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen

„Menschenrechte für alle, zu jeder Zeit“, lautet das Motto der ZFD-Partnerorganisation KNCHR. Eine wesentliche Aufgabe der unabhängigen Kommission ist die Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen. Seit kurzem können diese nun auch online gemeldet werden. Der Internetauftritt der KNCHR, der Kenya National Commission on Human Rights wurde ausgebaut, damit Menschen, die Unrecht erlitten oder beobachtet haben, dies schnell und unkompliziert melden können.

Der Preis der Sicherheit im Sahel - Mobilität, Entwicklung und europäische Interessen

Fachtagung von Brot für die Welt und Fokus Sahel

 

Brot für die Welt (BfdW) und Fokus Sahel laden am 13. Dezember zur gemeinsamen Fachtagung und Abendveranstaltung "Der Preis der Sicherheit im Sahel - Mobilität, Entwicklung und europäische Interessen" ein.

Termin
von: 
Donnerstag, 13. Dezember 2018 (Ganztägig)

Nonviolent Peaceforce: Ziviles Peacekeeping im Südsudan

Kostenloses Webinar des Bund für Soziale Verteidigung e.V.

In Südsudan tobt seit Jahren ein Bürgerkrieg, Millionen sind auf der Flucht und viele leiden unter Hunger. In diesem krisengeplagten Land ist die internationale Friedensorganisation Nonviolent Peaceforce (NP) zum Schutz der Zivilbevölkerung tätig. Die NP-Teams helfen unbegleiteten Kindern, schützen Frauen vor sexueller Gewalt und trainieren lokale Partner, damit diese eigene Schutzkonzepte entwickeln können.

Referentin: Outi Arajärvi, Vorstandsvorsitzende beim Bund für Soziale Verteidigung e.V.

Termin
von: 
Mittwoch, 5. Dezember 2018 - 18:00

DR Kongo zwischen Dauerkrise und Systemwechsel

Tagung an der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Nach fast 60 Jahren Unabhängigkeit ist der Kongo nach wie vor ein verlorenes Land mit einem enormen Reichtum und einem leidenden Volk: Opfer seines Reichtums oder Opfer seiner politischen Führer? In diesem für den Kongo entscheidenden Jahr wird in einer Tagung bei der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz eine Bestandsaufnahme versucht: Wahlprozess, Demokratisierung, Übergang (ohne Kabila), interne und externe Akteure, etc. Kurz gesagt, ein Überblick, um die Situation der DR Kongo heute besser zu verstehen.

Termin
von: 
Samstag, 30. Juni 2018 - 10:00
bis: 
Samstag, 30. Juni 2018 - 18:00

Friedenspreis für die kongolesische Jugendbewegung LA LUCHA - und die Abgründe des politischen Zynismus in der DR Kongo

pax christi begrüßt Auszeichnung der Jugendbewegung als Hoffnungszeichen

pax christi - Pressemitteilung - 4. Mai 2018 (Berlin) - Humanitäre Katastrophe im Kivu, Hungersnot im Kasai? Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo widerspricht: Wie bitte? Da findet am 13. April eine Geberkonferenz für die DR Kongo in Genf statt und die kongolesische Regierung geht nicht hin.

Under 25 – Jugendinitiativen in der Großen Seen Region

Fachkonferenz der Heinrich-Böll-Stiftung und des Ökumenischen Netz Zentralafrika

Spätestens seit den politischen Unruhen in Burundi 2015 und im Zuge der sich zuspitzenden Krise in der Demokratischen Republik Kongo seit 2016 spielen junge Demokratiebewegungen in der Großen Seen Region eine zentrale Rolle. Auch kirchliche Initiativen bieten jungen Menschen eine Plattform, sich mit Konflikten in der Region auseinanderzusetzen und Lösungsmuster zu entwickeln. In Burundi, der DR Kongo und Ruanda ist die Mehrheit der Bevölkerung unter 25 Jahre alt und leidet unter den sich verschärfenden Konflikten. Doch diese Generation organisiert sich auf vielfältige Weise und fordert von ihren Regierungen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. 

Termin
von: 
Montag, 4. Juni 2018 - 11:00
bis: 
Montag, 4. Juni 2018 - 18:00

DR Kongo: Zwischen Rohstoffkonflikt und Staatskrise

pax christi fordert Kompromisslosigkeit bei der Überführung von Konfliktökonomien in Friedensökonomien

pax christi - Pressemitteilung - 4.12.2017 - Am 19.12.2016, vor einem Jahr also, sollte Präsident Joseph Kabila (Demokratische Republik Kongo) gemäß Verfassung spätestens zurücktreten. „Unter Federführung der katholischen Bischofskonferenz sah das ‚Sylvesterabkommen‘ vor, dass die ausstehenden nationalen Wahlen 2017 stattfinden sollten. Innerhalb eines Jahres sollte der neue Präsident bestimmt sein. Geschehen ist nichts. Ohne Neuwahlen hat der Kongo keine Zukunft“, so Jean Djamba, Sprecher der Kommission Solidarität mit Zentralafrika der deutschen Sektion von pax christi.

AFRIKAMERA 2017: Talking about Sahel

Aktuelles Kino aus Afrika präsentiert vom Kulturverein toucouleur e.V. in Berlin

Der Sahel ist binnen weniger Jahre zu einer Region geworden, die durch eine gefährliche Verschränkung von fundamentalistischer Religion, Terrorismus und Politik geprägt wird. Die zehnte Ausgabe von AFRIKAMERA – AKTUELLES KINO AUS AFRIKA präsentiert vor diesem soziopolitischen Hintergrund eine Auswahl aktueller Spiel- und Dokumentarfilme, die sich mit den politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen des Sahel auseinandersetzt.

Der gemeinnützige Kulturverein toucouleur e.V. engagiert sich seit 2007 für den interkulturellen Dialog zwischen Afrika und Deutschland.

Termin
von: 
Montag, 13. November 2017 (Ganztägig)
bis: 
Donnerstag, 19. Oktober 2017 (Ganztägig)

Angst ist ein schlechter Ratgeber

Neue Ausgabe der Zeitschrift Afrika Süd

Flucht und Migration, weltweite Phänomene, die überall die Gemüter erhitzen. Die Menschen sind aus verschiedensten Gründen unterwegs, in Afrika, Asien, Zentralamerika, selbst in Europa, wo mit billigen Arbeitskräften aus Osteuropa Menschenhandel betrieben wird. Die Ursachen und Motive für Flucht und Migration sind komplex: Krieg, Terror, Folgen des Klimawandels, Hunger und Armut treiben Menschen dahin, wo sie die vage Hoffnung auf Sicherheit, Jobs, Bildung und ein menschenwürdiges Leben haben.

Das Frauendorf Umoja – Vorbild und Ansporn für die Umsetzung der SDGs

Veranstaltung des Frauennetzwerks für Frieden e.V. und des Freundeskreis Umoja e.V. im Rahmen der Bonner Friedenstage

Unter schwierigsten Bedingungen und lange vor der Formulierung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 (»Sustainable Development Goals«, SDGs), formten Frauen in der Samburu-Region in Nord-Kenia das Dorf »Umoja«, in dem die Prinzipien der SDGs schon seit den 1990er Jahren geradezu beispielhaft gelebt werden: z. B. der Kampf für Geschlechtergerechtigkeit und gegen Genitalverstümmelung, das Streben nach Primarbildung für alle sowie die Friedensstiftung in der Region.

Termin
von: 
Donnerstag, 14. September 2017 - 18:30
bis: 
Donnerstag, 14. September 2017 - 20:00

EU versagt beim Schutz von Flüchtlingen aus Libyen auf dem Mittelmeer

Neuer Amnesty-Bericht fordert EU zum Handeln auf

Amnesty International - Pressemitteilung - 5. Juli 2017 - Amnesty International fordert die EU dazu auf, ihrer Verantwortung bei der Seenotrettung gerecht zu werden. Andernfalls droht 2017 zum tödlichsten Jahr für Flüchtlinge und Migranten bei der Überquerung des Mittelmeers zu werden. Gerettete Menschen dürfen nicht nach Libyen gebracht werden, wo sie Missbrauch, Vergewaltigung und Folter ausgeliefert sind.  

CrossCulture Programm Flucht und Migration

Ausschreibung des ifa-Förderprogramms. Bewerbungsfrist: 15. Mai 2017

Mit dem Förderprogramm CCP Flucht und Migration ermöglicht das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) die Vernetzung, fachliche Weiterbildung und den Austausch zwischen Akteuren der Flüchtlings- und Migrationsarbeit. In diesem Jahr liegt der regionale Fokus auf afrikanischen Ländern entlang der Flucht- und Migrationsrouten zum Mittelmeer.

Postkoloniale Perspektiven auf Zivilgesellschaftliche Diskurse in Afrika

Berliner Afrikakreis der Initiative Südliches Afrika (INISA) und der Society for International Development (SID-Berlin)

Auch wenn das Konzept der Zivilgesellschaft mit ihren diversen Akteuren oftmals in Europa als emanzipatorisches Konzept diskutiert wird, ist in vielen Ländern Afrikas das Wort "zivil" mit der "Zivilisierungsmission" in den afrikanischen Gesellschaften und somit der Zeit der Kolonialherrschaft gleichgesetzt.

Termin
von: 
Donnerstag, 27. April 2017 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 27. April 2017 - 20:30

Völkermord – und was dann? Die Politik deutsch-namibischer Vergangenheitsbearbeitung

Podiumsdiskussion von AfricAvenir und Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin

AfricAvenir und Rosa Luxemburg Stiftung laden ein zur Präsentation des Buches: Völkermord – und was dann? Die Politik deutsch-namibischer Vergangenheitsbearbeitung (Frankfurt/Main: Brandes & Apsel, März 2017). Ende April 2015 nannte der Deutsche Bundestag den Völkermord an den Armeniern beim Namen. Dies lenkte die Aufmerksamkeit verstärkt auf den Kolonialkrieg von 1904 bis 1908 in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen  Namibia. Schließlich räumte ab der zweiten Jahreshälfte 2015 die deutsche Politik ein, dass auch dieser ein Völkermord war.

Termin
von: 
Dienstag, 4. April 2017 - 18:00
bis: 
Dienstag, 4. April 2017 - 21:00

Gewaltfrei und zivil - Chancen der Konfliktbearbeitung im Sudan

Themenabend des Friedenskreis Halle e.V.

Am Donnerstag den 10. April 2017 ab 17.00 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V.  und die Globale, interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Themenabend zu Gewaltfreier Konfliktbearbeitung im Sudan. Beginnen werden wir mit dem Vortrag „Gewaltfrei und zivil - Chancen der Konfliktbearbeitung im Sudan“. Hier möchten wir den Fokus auf die Chancen gewaltfreier Bewegungen im Sudan richten und mit Referent*innen der lokalen Girifna Bewegung ins Gespräch kommen.  Ab 20 Uhr wird im Kino Luchs der Film „We come as friends“ gezeigt.

Termin
von: 
Montag, 10. April 2017 - 17:00
bis: 
Montag, 10. April 2017 - 22:00

Interfaith Mediation – Ein Abend mit Pastor James Wuye und Imam Muhammad Ashafa aus Nigeria

Veranstaltung des ikm in Hamburg

Seit mehr als 20 Jahren widmet sich das Interfaith Mediation Centre (IMC) dem interreligiösen Dialog. Als gemeinnützige Organisation engagiert sich das Zentrum unter der Leitung von Pastor James Wuye und Imam Muhammad Ashafa für die friedliche Austragung von Konflikten zwischen Christen und Muslimen. Einst verfeindet, schafften es James und Muhammad, einen Weg aus der zerstörerischen Spirale von Hass und Gewalt zu finden: Sie gründeten das IMC, das heute erfolgreiche Arbeit in ganz Nigeria sowie im Tschad, Kenia und dem Sudan leistet.

Termin
von: 
Montag, 20. Februar 2017 - 18:00
bis: 
Montag, 20. Februar 2017 - 21:00

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