Afrika

OENZ ruft zur Gewaltfreiheit in Burundi auf

Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) - Pressemitteilung - 13. Mai 2015 - Wie der ehemalige Geheimdienstchef der Republik Burundi, General Godefroid Niyombare heute mitteilte, hat das Militär in dem zentralafrikanischen Land heute angeblich die Macht übernommen. Präsident Pierre Nkurunziza befindet sich momentan beim Ostafrikagipfel in Dar es Salaam.

Zivilgesellschaft und Parteien im Südlichen Afrika

Veranstaltung der Initiative Südliches Afrika (INISA) in Würzburg
Mit der „dritten Welle der Demokratisierung“ sind seit 1990 in fast allen Ländern des Südlichen Afrika formal Mehrparteiensysteme etabliert. Wie ist das Verhältnis zwischen „Zivilgesellschaft“ und politischen Parteien? Wie wirken sie auf die Beeinflussung gesellschaftlicher Leitbilder, die Mitgestaltung der Transitionsprozesse in Richtung Demokratie und die Einforderung entwicklungsorientierter Politik?
Parallel findet in Würzburg das europaweit renommierte Africa Festival statt. Die INISA feiert überdies ihr 20jähriges Bestehen.
 
Termin
von: 
Freitag, 5. Juni 2015 - 17:30
bis: 
Sonntag, 7. Juni 2015 - 12:30

Politische Wirkungen zivilgesellschaftlicher Arbeit in Subsahara Afrika

Fachtagung an der Hochschule Düsseldorf

Proteste und Soziale Bewegungen auf dem afrikanischen Kontinent machen seit Jahren Schlagzeilen, nicht nur in Nordafrika, auch in Subsahara Afrika. Zivilgesellschaftliche Akteure greifen dort zunehmend in politische Prozesse ein. Das gilt für Menschenrechtsaktivisten, Soziale Bewegungen, Politische Lobbygruppen, Gewerkschaften, Kirchen und auch „klassische“ entwicklungspolitische Organisationen. Diesem Trend der vergangenen 20-25 Jahre stehen allerdings ein wachsender politischer Druck auf zivilgesellschaftliche Akteure und eine Einschränkung ihrer Handlungsräume gegenüber.

Termin
von: 
Freitag, 26. Juni 2015 - 10:00
bis: 
Freitag, 26. Juni 2015 - 17:00

Chance verpasst, die tödlichen Fehler der Vergangenheit zu korrigieren

Amnesty International zum Ergebnis des EU-Gipfels zur Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge

Pressemitteilung - Amnesty International - 24.4.2015 (Berlin) - Zum Ergebnis des EU-Gipfels erklärt Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland: „Auf dem EU-Gipfel wurde viel von der Rettung von Menschenleben gesprochen, aber wenig dafür getan.

Afrika-Schwerpunkt in aktueller Ausgabe von Wissenschaft und Frieden

Afrika schafft es in der Regel nur in die Nachrichten, wenn Konflikte besonders gewaltförmig eskalieren. Dabei wiederholt sich immer wieder das gleiche Muster: Konflikte werden jahrelang ignoriert, bis sie sich so zuspitzen, dass sie die nicht mehr ignoriert werden können und »die Weltgemeinschaft« auf den Plan rufen. Der medialen Erregung folgt eine eilige militärische Antwort, das Thema ist aber bald wieder vergessen, wenn es nicht zu einer noch stärkeren Eskalation der Gewalt kommt. Für die Ursachen der Konflikte interessiert man sich nicht.

Internationale Gemeinschaft versagt beim Schutz der Zivilbevölkerung

Amnesty International Report 2014/15 veröffentlicht

Presseinformation - Amnesty International - 25. Februar 2015 - Die zunehmende Macht und Brutalität bewaffneter Gruppen erfordert neue Antworten der internationalen Gemeinschaft. Das stellt Amnesty International anlässlich der Veröffentlichung des "Amnesty International Report 2014/2015" fest. Darin beschreibt die Organisation die Menschenrechtssituation in 160 Ländern.

Gemeinsam für Afrika fordert Umdenken in Flüchtlingspolitik

Pressemitteilung - Gemeinsam für Afrika - Berlin, 13.02.2015 - Angesichts der weiteren Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer, bei der offenbar über 330 Menschen ums Leben gekommen sind, appelliert das Kampagnenbündnis Gemeinsam für Afrika erneut für ein Umdenken in der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik.

Burundi vor den Wahlen – Herausforderungen an den jüngsten Friedensprozess

Podiumsdiskussion veranstaltet von Ökumenisches Netz Zentralafrika (ÖNZ) und Stiftung Entwicklung und Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)

Am 26. Juni 2015 wird die burundische Bevölkerung erneut an die Wahlurnen gerufen, um über ihren zukünftigen Präsidenten abzustimmen. Seit dem Ende des langjährigen Bürgerkrieges von 1993-2005 sind es die dritten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen. Burundi eilte lange der Ruf voraus, die besten Fortschritte als Post-Konflikt-Staat in der zentralafrikanischen Region zu machen, doch nicht nur die anstehenden Wahlen stellen die bisherigen Friedensbemühungen vor eine große Bewährungsprobe.

 

Termin
von: 
Dienstag, 9. Dezember 2014 - 20:00
bis: 
Dienstag, 9. Dezember 2014 - 22:00

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