Afrika

Gemeinsam für Afrika fordert Umdenken in Flüchtlingspolitik

Pressemitteilung - Gemeinsam für Afrika - Berlin, 13.02.2015 - Angesichts der weiteren Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer, bei der offenbar über 330 Menschen ums Leben gekommen sind, appelliert das Kampagnenbündnis Gemeinsam für Afrika erneut für ein Umdenken in der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik.

Burundi vor den Wahlen – Herausforderungen an den jüngsten Friedensprozess

Podiumsdiskussion veranstaltet von Ökumenisches Netz Zentralafrika (ÖNZ) und Stiftung Entwicklung und Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)

Am 26. Juni 2015 wird die burundische Bevölkerung erneut an die Wahlurnen gerufen, um über ihren zukünftigen Präsidenten abzustimmen. Seit dem Ende des langjährigen Bürgerkrieges von 1993-2005 sind es die dritten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen. Burundi eilte lange der Ruf voraus, die besten Fortschritte als Post-Konflikt-Staat in der zentralafrikanischen Region zu machen, doch nicht nur die anstehenden Wahlen stellen die bisherigen Friedensbemühungen vor eine große Bewährungsprobe.

 

Termin
von: 
Dienstag, 9. Dezember 2014 - 20:00
bis: 
Dienstag, 9. Dezember 2014 - 22:00

Reden befreit. Friedensarbeit in unfriedlichen Zeiten

Veranstaltung des Weltfriedensdienstes in Berlin

Netty Musanhu ist Direktorin der Organisation Musasa. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften mit Spezialisierung auf Frauenrechte war sie in verschiedenen simbabwischen und internationalen Organisationen tätig. Sie engagierte sich zu Themen wie Kinderrechte und HIV/AIDS, heute ist ihr Schwerpunkt die Gewalt gegen Frauen. Netty ist eine erfahrene Kommunikatorin, Trainerin und Vermittlerin auf allen Ebenen und Kulturen.

 

Termin
von: 
Mittwoch, 15. Oktober 2014 - 20:00
bis: 
Mittwoch, 15. Oktober 2014 - 23:00

Interventionen zwischen Krieg und Ethik. Das Beispiel Mali

Neue Ausgabe von 'Sicherheit und Frieden'

Fast zwanzig Jahre galt Mali vielen als Modell demokratischer Entwicklung in Subsahara-Afrika. Die beiden vergangenen Jahre offenbarten jedoch, wie brüchig diese Konstruktion war. Die Rebellion im Norden und Putschversuche im Süden führten zu internationalen Interventionen durch Frankreich, ECOWAS und die Vereinten Nationen. Auf der Grundlage mehrerer UN-Resolutionen ist auch die EU seit April 2013 in einem Einsatz in Mali, der u.a. Ausbildungshilfe und logistische Unterstützung für die malische Armee vorsieht.

Klimawandel im südlichen Afrika: Folgen und Anpassungsstrategien

Tagung an der Evangelischen Akademie Loccum

Die Länder des afrikanischen Kontinents leiden besonders unter den weltweit zu beobachtenden Klimaänderungen. Innerhalb der letzten zehn Jahre verschlechterten sich gerade auf diesem Kontinent die Lebensverhältnisse der Menschen.

 

Zu den vier so genannten “klimainduzierten Konfliktkonstellationen“ gehören:
• die Degradation von Süßwasserressourcen,
• der Rückgang der Nahrungsmittelproduktion,
• die Zunahme von Sturm- und Flutkatastrophen und
• Migration.

Termin
von: 
Freitag, 10. Oktober 2014 - 20:30
bis: 
Sonntag, 12. Oktober 2014 - 14:30

Memorial Decentralization Project in Sierra Leone

Kooperationsveranstaltung von memorial_working_group mit Fararafina eV. und medico international in Berlin

Die memorial_working_group stellt ein Projekt-in-Progress vor, das eine lokale Ideenproduktion, Errichtung und Einweihung von Erinnerungsorten in den Provinzen Sierra Leones begleitet.  Ein Weg, sich gemeinsam und generationsübergreifend mit der gewalttätigen Vergangenheit, den Traumata und Verlusten, die der Krieg hinterlassen hat, auseinanderzusetzen.

Termin
von: 
Freitag, 27. Juni 2014 - 22:00
bis: 
Freitag, 27. Juni 2014 - 23:30

20 Jahre danach: der Völkermord in Ruanda, Deutschland und politische Lehren

Podiumsdiskussion am Bonn International Center for Conversion (BICC)

Vor 20 Jahren wurden während des Völkermords in Ruanda in weniger als 100 Tagen mehr als eine halbe Million Menschen ermordet. Die internationale Gemeinschaft griff nicht ein. Genocide Alert und BICC laden am 11. Juni 2014 zu einer Podiumsdiskussion ein, die der Frage nachgehen will, was in den letzten 20 Jahren in der deutschen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik dazugelernt wurde, um früher und effektiver auf Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu reagieren.

 

Termin
von: 
Mittwoch, 11. Juni 2014 - 20:30
bis: 
Mittwoch, 11. Juni 2014 - 23:00

Land der guten Hoffnung? – 20 Jahre Demokratie in Südafrika

Seminar der Gesellschaft für Politische Bildung e.V. in Kooperation mit INISA e.V. in Würzburg

20 Jahre der Veränderung und des Wachstums, der Kontraste und Konflikte, in denen längst nicht alle Folgen der Apartheid überwunden sind. Hoffnungen wurden mit der Fußball-WM 2010 verbunden. Danach kamen die gewaltsamen Auseinandersetzungen und Streikwellen. Wie steht es um das Erbe Mandelas?

 

Programm
 
Freitag, 06.06.2014
Termin
von: 
Freitag, 6. Juni 2014 - 19:30
bis: 
Sonntag, 8. Juni 2014 - 14:30

Ein Angebot, das sie nicht ablehnen können? Afrikas Zivilgesellschaften zwischen Förderung und Überforderung

Entwicklungspolitische Diskussionstage 2014 in Berlin

Seit den 90er-Jahren gewinnt die Zivilgesellschaft in vielen Ländern Afrikas südlich der Sahara zunehmend an Einfluss und gestaltet politische Prozesse mit. Eine aktive Zivilgesellschaft leistet einen wesentlichen Beitrag zu Good Governance (GG): sie trägt zur Gewährleistung von Menschenrechten, der Transparenz staatlicher Institutionen sowie zur Stärkung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bei. Die internationale Entwicklungszusammenarbeit sieht daher die Förderung von zivilgesellschaftlichen Organisationen (ZGOs) als ein geeignetes Instrument zur Stärkung von Good Governance.

Termin
von: 
Dienstag, 20. Mai 2014 - 14:30
bis: 
Dienstag, 20. Mai 2014 - 17:00

Versöhnung und Wahrheit

Beitrag von pax christi zum Gedenken an den Völkermord in Ruanda 1994

pax christi Pressemitteilung vom 4. April 2014: Vor 20 Jahren wurden in Ruanda innerhalb von 100 Tagen mindestens 800.000 Menschen bestialisch ermordet. Angesichts des Jahrestages des Beginns des Völkermords an den Tutsi am 6./7. April veröffentlicht die Kommission “Solidarität mit Zentralafrika” in Zusammenarbeit mit der 1994 als Versöhnungsinitiative in Mönchengladbach und in Belgien entstandenen pax-christi-Gruppe “Twese Hamwe”, eine Erklärung unter dem Titel “Versöhnung und Wahrheit”.

Neues aus Afrika - Ein Kontinent bricht auf ins 21. Jahrhundert

Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland

"Afrika ist ein Chancenkontinent" - sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller kürzlich bei einem Interview. Vielleicht stolpern Sie beim ersten Lesen über diesen Satz. Schließlich hat Afrika südlich der Sahara lange Zeit als die Krisenregion schlechthin gegolten. Doch mittlerweile gibt es fast überall in Afrika Beispiele für eine wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung.

Termin
von: 
Freitag, 4. April 2014 - 14:30
bis: 
Samstag, 5. April 2014 - 15:00

20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda – Versöhnungsarbeit und regionale Herausforderungen

Veranstaltung des Ökumenischen Netz Zentralafrika in Berlin

Der Völkermord in Ruanda jährt sich im April 2014 zum 20. Mal. Die Versöhnungsarbeit wurde in vielen Facetten von der ruandischen Regierung und auf lokaler, zivilgesellschaftlicher Ebene vorangetrieben, um den Opfern Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen und das Zusammenleben von Tätern und Opfern zu ermöglichen.

Termin
von: 
Montag, 24. März 2014 - 10:00
bis: 
Montag, 24. März 2014 - 11:30

Brot für die Welt: EU-Vorschlag zu Konfliktrohstoffen greift zu kurz

Brot für die Welt Medieninformation, Berlin /Brüssel, 05.03.2014: Die EU bereitet eine Initiative zu Konfliktrohstoffen vor, die heute von EU-Handelskommissar Karel de Gucht in Brüssel vorgestellt werden soll. Die Maßnahmen der vorgeschlagenen Initiative, deren Entwurf Brot für die Welt vorliegt, sind nach Auffassung des evangelischen Hilfswerks noch zu schwach.

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