Afrika

Chance verpasst, die tödlichen Fehler der Vergangenheit zu korrigieren

Amnesty International zum Ergebnis des EU-Gipfels zur Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge

Pressemitteilung - Amnesty International - 24.4.2015 (Berlin) - Zum Ergebnis des EU-Gipfels erklärt Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland: „Auf dem EU-Gipfel wurde viel von der Rettung von Menschenleben gesprochen, aber wenig dafür getan.

Afrika-Schwerpunkt in aktueller Ausgabe von Wissenschaft und Frieden

Afrika schafft es in der Regel nur in die Nachrichten, wenn Konflikte besonders gewaltförmig eskalieren. Dabei wiederholt sich immer wieder das gleiche Muster: Konflikte werden jahrelang ignoriert, bis sie sich so zuspitzen, dass sie die nicht mehr ignoriert werden können und »die Weltgemeinschaft« auf den Plan rufen. Der medialen Erregung folgt eine eilige militärische Antwort, das Thema ist aber bald wieder vergessen, wenn es nicht zu einer noch stärkeren Eskalation der Gewalt kommt. Für die Ursachen der Konflikte interessiert man sich nicht.

Internationale Gemeinschaft versagt beim Schutz der Zivilbevölkerung

Amnesty International Report 2014/15 veröffentlicht

Presseinformation - Amnesty International - 25. Februar 2015 - Die zunehmende Macht und Brutalität bewaffneter Gruppen erfordert neue Antworten der internationalen Gemeinschaft. Das stellt Amnesty International anlässlich der Veröffentlichung des "Amnesty International Report 2014/2015" fest. Darin beschreibt die Organisation die Menschenrechtssituation in 160 Ländern.

Gemeinsam für Afrika fordert Umdenken in Flüchtlingspolitik

Pressemitteilung - Gemeinsam für Afrika - Berlin, 13.02.2015 - Angesichts der weiteren Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer, bei der offenbar über 330 Menschen ums Leben gekommen sind, appelliert das Kampagnenbündnis Gemeinsam für Afrika erneut für ein Umdenken in der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik.

Burundi vor den Wahlen – Herausforderungen an den jüngsten Friedensprozess

Podiumsdiskussion veranstaltet von Ökumenisches Netz Zentralafrika (ÖNZ) und Stiftung Entwicklung und Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)

Am 26. Juni 2015 wird die burundische Bevölkerung erneut an die Wahlurnen gerufen, um über ihren zukünftigen Präsidenten abzustimmen. Seit dem Ende des langjährigen Bürgerkrieges von 1993-2005 sind es die dritten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen. Burundi eilte lange der Ruf voraus, die besten Fortschritte als Post-Konflikt-Staat in der zentralafrikanischen Region zu machen, doch nicht nur die anstehenden Wahlen stellen die bisherigen Friedensbemühungen vor eine große Bewährungsprobe.

 

Termin
von: 
Dienstag, 9. Dezember 2014 - 20:00
bis: 
Dienstag, 9. Dezember 2014 - 22:00

Reden befreit. Friedensarbeit in unfriedlichen Zeiten

Veranstaltung des Weltfriedensdienstes in Berlin

Netty Musanhu ist Direktorin der Organisation Musasa. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften mit Spezialisierung auf Frauenrechte war sie in verschiedenen simbabwischen und internationalen Organisationen tätig. Sie engagierte sich zu Themen wie Kinderrechte und HIV/AIDS, heute ist ihr Schwerpunkt die Gewalt gegen Frauen. Netty ist eine erfahrene Kommunikatorin, Trainerin und Vermittlerin auf allen Ebenen und Kulturen.

 

Termin
von: 
Mittwoch, 15. Oktober 2014 - 20:00
bis: 
Mittwoch, 15. Oktober 2014 - 23:00

Interventionen zwischen Krieg und Ethik. Das Beispiel Mali

Neue Ausgabe von 'Sicherheit und Frieden'

Fast zwanzig Jahre galt Mali vielen als Modell demokratischer Entwicklung in Subsahara-Afrika. Die beiden vergangenen Jahre offenbarten jedoch, wie brüchig diese Konstruktion war. Die Rebellion im Norden und Putschversuche im Süden führten zu internationalen Interventionen durch Frankreich, ECOWAS und die Vereinten Nationen. Auf der Grundlage mehrerer UN-Resolutionen ist auch die EU seit April 2013 in einem Einsatz in Mali, der u.a. Ausbildungshilfe und logistische Unterstützung für die malische Armee vorsieht.

Klimawandel im südlichen Afrika: Folgen und Anpassungsstrategien

Tagung an der Evangelischen Akademie Loccum

Die Länder des afrikanischen Kontinents leiden besonders unter den weltweit zu beobachtenden Klimaänderungen. Innerhalb der letzten zehn Jahre verschlechterten sich gerade auf diesem Kontinent die Lebensverhältnisse der Menschen.

 

Zu den vier so genannten “klimainduzierten Konfliktkonstellationen“ gehören:
• die Degradation von Süßwasserressourcen,
• der Rückgang der Nahrungsmittelproduktion,
• die Zunahme von Sturm- und Flutkatastrophen und
• Migration.

Termin
von: 
Freitag, 10. Oktober 2014 - 20:30
bis: 
Sonntag, 12. Oktober 2014 - 14:30

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