Europa

"Europa als Friedensmacht?" – Zwischen Sicherheitslogik und Gerechtem Frieden

Studientag der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD

Seit dem Vertrag von Lissabon mit der Einrichtung des Amtes einer Hohen Vertreterin für die auswärtigen Beziehungen der EU und eines Europäischen Auswärtigen Dienstes ist die Außen- und Sicherheitspolitik der EU auf dem Weg der Vergemeinschaftung. Gleichwohl ist der Glanz des Labels „Friedensmacht Europa“ verblasst. Der Anspruch, die unterschiedlichen Interessen der 28 Staaten in einer gemeinsamen und profilierten Politik zu koordinieren, konnte bislang nur unzureichend eingelöst werden.

Termin
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Dienstag, 26. Januar 2016 - 15:30
bis: 
Mittwoch, 27. Januar 2016 - 15:30

Bundesregierung soll Kinderrechte bei Flüchtlingshilfe und entwicklungspolitischen Maßnahmen in den Mittelpunkt stellen

Empfehlungen des Deutschen Instituts für Menschenrechte an die Bundesregierung

Deutsches Institut für Menschenrechte - Pressemitteilung - 30.10.2015 - Das Deutsche Institut für Menschenrechte empfiehlt der Bundesregierung, den Schutz von Kindern bei der akuten Flüchtlingshilfe und bei längerfristigen entwicklungspolitischen Maßnahmen in den Mittelpunkt zu stellen. "Die Verwirklichung der Kinderrechte sollte verstärkt im Fokus der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik stehen", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Es sei wichtig, die Rechte von Kindern systematisch in allen Maßnahmen zu verankern.

Flucht, Vertreibung, Migration. Welche Verantwortung tragen wir?

Podiumsdiskussion an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Menschen sind aus den unterschiedlichsten Gründen dazu genötigt, ihre Heimat zu verlassen: Gewaltphänomene, politische Verfolgung, Krieg. Die Debatte um die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland führt uns vor Augen, dass die Krisen dieser Welt nicht nur die Menschen vor Ort betreffen, sondern globale Konsequenzen nach sich ziehen.

Termin
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Mittwoch, 18. November 2015 - 18:00
bis: 
Mittwoch, 18. November 2015 - 20:00

„Ökumenische FriedensDekade eine gute Möglichkeit, das Flüchtlingsthema in den Blick zu nehmen“

36. ökumenische Friedensdekade am 8. November 2015 eröffnet

Pressemitteilung des Friedensbeauftragten der EKD zur Ökumenischen FriedensDekade (6.11.2015) - Die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen darf nicht einer Fremdenfeindlichkeit und der Gewalt weichen. Dies betonte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms.

Fluchtpunkt Europa. Unsere humanitäre Verantwortung

Lesung und Gespräch am Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin

Die Bilder von Menschen, die vor Tod, Gewalt und Not fliehen, erregen Entsetzen und Mitleid. Derzeit erleben wir in Deutschland eine große Aufnahmebereitschaft und viel zivilgesellschaftliches Engagement. Zugleich mehren sich die Stimmen, die fragen: "Kann Europa, kann Deutschland es sich überhaupt leisten, so viele Menschen aufzunehmen?" "Können wir es uns leisten, sie nicht aufzunehmen?", fragt Michael Richter in seinem neuen Buch "Fluchtpunkt Europa".

Termin
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Montag, 23. November 2015 - 19:00
bis: 
Montag, 23. November 2015 - 21:00

Legale Einreisewege schaffen und Fluchtursachen bekämpfen

pax christi plädiert für ein Einwanderungsgesetz und gegen Transitzonen

pax christi - Pressemitteilung - 25.10.2015 - „Die pax christi-Delegiertenversammlung forderte heute die Bundesregierung auf, durch ein Einwanderungsgesetz legale Einreisewege zu schaffen und durch Verzicht auf Rüstungsexporte Fluchtursachen zu  bekämpfen“,

Bochumer Aufruf: Bundesweites Mediations-Netzwerk Einwanderung und Integration

Einladung der Forschungsgruppe Konfliktmanagement an der Akademie der Ruhr-Universität Bochum

Wie können wir als Mediatorinnen und Mediatoren in dem aktuellen Prozess der Einwanderung und Integration von Flüchtlingen aktiv werden? Wie können wir unsere professionelle Kompetenz als Vermittler und Konfliktmanager einbringen?

Termin
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Freitag, 11. Dezember 2015 - 10:00
bis: 
Freitag, 11. Dezember 2015 - 16:00

Friedenskreis bietet Freiwilligendienste auf dem Balkan

Zehn junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren entsendet der Friedenskreis Halle ab Sommer 2016 nach Südosteuropa. Die Freiwilligen unterstützen ein Jahr eine Einsatzstelle in Albanien, Bosnien, Kosovo, Mazedonien oder Serbien. Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, in der Menschenrechtsarbeit oder im Bereich Kunst und Kultur.

Willkommensband

Verbände starten ein „breites Band des Willkommens“ für Flüchtlinge

Diakonie Deutschland - Pressemitteilung - 16.10.2015 - In Deutschland engagieren sich sehr viele Menschen für Flüchtlinge. Wohlfahrtsverbände, Menschenrechtsorganisationen, Sport und Kultur unterstützen dieses zivilgesellschaftliche Engagement und setzen mit "Willkommensarmbändern" ein Zeichen dafür, dass Flüchtlinge auch weiterhin in Deutschland willkommen sind.

Governance during Conflict

High-level panel im Rahmen der State of Peace Conference in Wien

Wie beeinflussen Staaten und Internationale Organisationen die Entstehung von demokratischen Systemen in Krisen- und Nachkriegssituationen? Wie kann ein Land in Zeiten inner- und innerstaatlicher Konflikte regiert werden?

Termin
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Donnerstag, 26. November 2015 - 18:30
bis: 
Donnerstag, 26. November 2015 - 20:00

Keine Trennung von Flüchtlingen nach Religionszugehörigkeit

Erklärung des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Deutsches Institut für Menschenrechte - Pressemitteilung - 30.09.2015 - Zu aktuellen Vorschlägen, Flüchtlinge in Unterkünften nach Religion zu trennen, erklärt das Deutsche Institut für Menschenrechte: "Diese Vorschläge lenken von den zentralen Problemen bei der Unterbringung von Flüchtlingen ab. Eine getrennte Unterbringung in Unterkünften ist zwar durchaus notwendig, aber die Trennlinie läuft nicht entlang der Religionszugehörigkeit, sondern entlang des Schutzbedarfes.

Freundschaft verpflichtet - 100 Jahre deutsch-afghanische Beziehungen

XXIX. Villigster Afghanistan-Tagung

Deutschland und Afghanistan verbindet eine wechselvolle 100-jährige Geschichte. Die Beziehungen gehen weit über das prägende Ereignis des Bundeswehreinsatzes der letzten 14 Jahre hinaus: Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft sind nur einige Bereiche, in denen über diesen langen Zeitraum hinweg unzählige Begegnungen zwischen den Ländern die Beziehungen ausgemacht haben. Begonnen hatte es mit der von Kaiser Wilhelm II beauftragten Mission des deutschen Diplomaten Werner Otto von Hentig im Ersten Weltkrieg …

Termin
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Freitag, 27. November 2015 - 14:30
bis: 
Sonntag, 29. November 2015 - 13:00

Willkommen in Deutschland? Flüchtlinge zwischen Abwehr und Integration

Podiumsdiskussion veranstaltet von der HSFK

Es diskutieren: Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Stadträtin und Dezernentin für Integration, Pfr. Andreas Lipsch, Diakonie Hessen, Interkultureller Beauftragte, Dr. Sabine Mannitz, HSFK/PRIF. Moderation: Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau.

Termin
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Montag, 9. November 2015 - 19:00
bis: 
Montag, 9. November 2015 - 20:30

Für ein Europa der Menschenrechte

Amnesty International anlässlich des bundesweiten Flüchtlingstages

Amnesty International – Presseinformation – 2. Oktober 2015 - In den vergangenen Wochen haben unzählige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Deutschland gezeigt, wie eine solidarische und humane Gesellschaft aussehen kann: Sie setzen sich für Flüchtlinge ein, geben Deutschkurse oder leisten medizinische Hilfe.

Hessischer Friedenspreis für Ella Mikhaylovna Polyakova

Der Hessische Friedenspreis wurde am 17. Juli 2015 an die Russin Ella Mikhaylovna Polyakova verliehen. Polyakova ist Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation „Soldatenmütter von St. Petersburg“. Die Nichtregierungsorganisation setzt sich seit 1991 aktiv gegen menschenunwürdige Verhältnisse, Gewalt und Missbrauch in der russischen Armee und den von Russland geführten Kriegen ein. Zudem engagieren sich die „Soldatenmütter von St.

Erinnern - Verstehen - Verhindern. Vom schwierigen Umgang mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Tagung an der Friedensakademie Rheinland-Pfalz

2015 ist ein Jahr trauriger Jubiläen. Der 27. Januar, an dem sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz zum 70. Mal jährte, mahnt uns zur Erinnerung an den nationalsozialistischen Völkermord. Im April jährte sich der Gedenktag an den Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren. Auch in Ruanda finden Gedenkfeiern im ganzen Land zur Erinnerung an den Genozid 1994 statt. Im Juli wiederum jährte sich zum 20. Mal die Erinnerung an das Massaker von Srebrenica.

Termin
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Freitag, 6. November 2015 - 17:30
bis: 
Sonntag, 8. November 2015 - 12:30

'Bewusstsein für Frieden' - eine psychosoziale Herausforderung im Privaten und im Globalen

Symposium am Universitätsklinikum Regensburg

Tagtäglich werden wir mit Themen über Konflikte, Kriege und Krisen, aber auch dem Bemühen um Frieden und ein gutes Miteinander konfrontiert. Doch selten findet eine grundlegende Auseinandersetzung mit dem Wesen und den Bedingungen für das, was wir als Frieden bezeichnen, statt. Was ist Frieden? Bewusstseinszustand, Handlungskompetenz, harmonisches Miteinander? Welche Dynamiken spielen sich in Konflikten ab? Wie hängen politischer Friede und individueller Friede zusammen? Wie kann man Frieden lernen und lehren? Welche Rolle spielen unsere Vorstellungen, Weltbilder, Ideale?

Termin
von: 
Samstag, 17. Oktober 2015 - 10:00
bis: 
Samstag, 17. Oktober 2015 - 18:00

Erster Kongress des Europäischen Zentrums für Presse & Medienfreiheit

Internationale Konferenz in Leipzig

Am 8. und 9. Oktober werden rund 100 Journalisten, Wissenschaftler, Medienanwälte und Politiker zur European Media Freedom Conference 2015 nach Leipzig kommen. Veranstalter ist das neu gegründete Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF).

Termin
von: 
Mittwoch, 7. Oktober 2015 - 19:00
bis: 
Freitag, 9. Oktober 2015 - 22:00

Bonner Friedenstage

Veranstaltungen zum Internationalen Friedenstag der Vereinten Nationen am 21. September

Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung koordiniert wie bereits in den vergangenen Jahren die Veranstaltungen zum Internationalen Friedenstag der Vereinten Nationen am 21. September. Unter dem Motto "Frieden fördern vor Ort und weltweit" sollen 'Für 24 Stunden sollen die Waffen bedingungslos ruhen!'

Termin
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Dienstag, 15. September 2015 - 19:00
bis: 
Freitag, 2. Oktober 2015 (Ganztägig)

Wer hat hier das sagen? - Zivilgesellschaftliches Engagement 2.0

Fachkonferenz der Amadeu Antonio Stiftung in Berlin

Mit der Vernetzung der Menschen durch Soziale Medien haben sich für menschenfeindliche Ideologien neue Entfaltungsmöglichkeiten ergeben. Rechtsextreme Ansichten zeigen sich im Netz zunehmend unverhohlener – mit gefährlichen Auswirkungen: So geht Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte heutzutage fast immer auch eine Kampagne im Internet voraus. Die Anzeigen wegen Volksverhetzung nehmen zu, die Debatte über Hate Speech im Netz wird international geführt. Und überall wird Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Homosexuellen- und Transfeindlichkeit sichtbar.

Termin
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Donnerstag, 22. Oktober 2015 (Ganztägig)
bis: 
Freitag, 23. Oktober 2015 (Ganztägig)

Naher und Mittlerer Osten: Flüchtlingen helfen, nicht Feuer mit Öl bekämpfen

Bund für Soziale Verteidigung fordert konstruktive Konfliktbearbeitung für die Region

Bund für Soziale Verteidigung e.V. - Pressemitteilung - 16.09.2015 - Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Hunderttausende Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan, die derzeit nach Europa kommen, wird immer wieder gefragt, warum 'der Westen so wenig gegen die Terror-Miliz IS unternehme', so auch im gestern (15.9.) erschienenen Interview des Merkur mit dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger. Die Frage und auch die Warnungen davor, dass sich die Lage in der gesamten Region weiter dramatisch verschlimmern könnte, sind in den Augen des Bund für Soziale Verteidigung berechtigt. „Wir begrüßen auch ausdrücklich die Forderung nach einer 'diplomatischen Großoffensive' und nach einer Zusammenarbeit sowohl mit der russischen wie mit der iranischen Regierung, um über eine große Syrien-Kontaktgruppe die Konflikte in der Region konstruktiv zu bearbeiten“, so der Co-Vorsitzende des BSV, Stephan Brües. Aber einen Teil der Folgerungen, die Ischinger daraus zieht, hält der Fachverband, der sich seit über 25 Jahren für gewaltfreie Konfliktaustragung einsetzt, für grundfalsch.

Netzwerke des Krieges: Das Beispiel Afghanistan

Vortrag und Diskussion des BICC

Am 22. September 2015 wird Conrad Schetter, wissenschaftlicher Direktor des BICC, einen Vortrag zum Thema „Soziale Netzwerke und Stammeszugehörigkeiten in Afghanistan“ halten. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Bonner Friedenstages 2015 statt.

Termin
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Dienstag, 22. September 2015 - 18:30
bis: 
Dienstag, 22. September 2015 - 20:00

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