Lateinamerika + Karibik

Ein Jahr Friedensabkommen: Wie hat sich Kolumbien verändert?

Veranstaltung bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin

Im Dezember 2016 trat das Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens FARC nach fast vierjährigen Verhandlungen in Kraft. Es drohte in der Zielgeraden noch zu scheitern, als der Vertrag in einem Referendum mit knapper Mehrheit abgelehnt wurde. Eine überarbeitete Fassung wurde schließlich per Parlamentsbeschluss verabschiedet und in Kraft gesetzt. Im Eilverfahren wurden seither wichtige gesetzliche Voraussetzungen geschaffen, um den Weg für die Implementierung frei zu machen, wie z.B. ein Amnestiegesetz für Militärs und FARC.

Termin
von: 
Donnerstag, 7. Dezember 2017 - 18:30
bis: 
Donnerstag, 7. Dezember 2017 - 20:00

Fluchtwege Honduras – Deutschland

Veranstaltung von pbi im Rahmen der Hamburger Lateinamerikatage

Nach Anerkennung im Asylverfahren leben Frenesys Sahory und Shirley Mendoza in Deutschland. Aufgrund ihres trans*-Aktivismus mussten sie aus ihrem Heimatland Honduras fliehen. An diesem Abend sprechen sie über Fluchtursachen, ihre persönlichen Wege und Erfahrungen in Deutschland – von positiven Erlebnissen über Diskriminierung bis hin zu bürokratischen Hindernissen.

Termin
von: 
Donnerstag, 2. November 2017 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 2. November 2017 - 21:00

„Ohne die Zivilgesellschaft ist kein Frieden möglich“. Der Friedensprozess durch Gewaltprävention in Kolumbien

Konsortium Ziviler Friedensdienst zum UN-Weltfriedenstag

Konsortium Ziviler Friedensdienst - Pressemitteilung - 18. September 2017 - Zum UN-Weltfriedenstag am 21. September zeigt der Zivile Friedensdienst am Beispiel von Kolumbien, wie entscheidend Gewaltprävention und zivilgesellschaftliche Arbeit in Friedensprozessen sind. In der Region Chocó gelingt es durch die Wiederbelebung einer interethnischen Kommission, Gewalt einzudämmen und Konflikte friedlich zu regeln. Die Zusammenarbeit führte sogar dazu, dass die Anliegen der ethnischen Minderheiten als „Capítulo Étnico“ in das Friedensabkommen von 2016 eingingen.

La Buena Vida - Das Gute Leben

Filmvorführung des Weltfriedensdienstes zum Internationalen Friedenstag in Berlin

In seiner Reihe Friedensfilme zum Weltfriedenstag lädt der Weltfriedensdienst zur Aufführung des Films "La Buena Vida - Das Gute Leben" in das Berliner Kino Moviemento ein.

Termin
von: 
Mittwoch, 20. September 2017 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 20. September 2017 - 21:30

Menschenrechtsbeobachtung in Chiapas/Mexiko

Vorbereitungsseminare von CAREA e.V. bei Kassel

CAREA e.V. führt Vorbereitungsseminare für den Einsatz als Menschenrechtsbeobachter/in in Chiapas/Mexiko durch. Das nächste Seminar findet vom 09.11. bis 12.11. und vom 07.12. bis 10.12.2017 in der Nähe von Kassel statt.

Termin
von: 
Donnerstag, 9. November 2017 - 17:00
bis: 
Sonntag, 12. November 2017 - 15:00

ZFD Koordinator/in / Friedensfachkraft (Bolivien)

Stellenausschreibung des Weltfriedensdienstes. Bewerbungsfrist: 15.09.2017

Für sein ZFD-Programm in Bolivien sucht der Weltfriedensdienst e.V. ab 01.10.2017, bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
ZFD Koordinator/in / Friedensfachkraft für die Koordination des ZFD-Programms des Weltfriedensdienst e.V. in Bolivien sowie die Unterstützung und Beratung der Partnerorganisation Acción Cultural Loyola (ACLO) in Sucre, Bolivien.

Was tun, wenn der Frieden kommt?

PBI-Diskussionsveranstaltung im taz-Café

In Kolumbien wurde nach über vier Verhandlungsjahren und einer gescheiterten Volksbefragung im November 2016 der Frieden zwischen Regierung und der größten Guerilla im Land, der FARC, besiegelt. Für sein Bemühen hat Präsident Manuel Santos im vergangenen Jahr sogar den Friedensnobelpreis erhalten. In Guatemala ist es mittlerweile schon zwanzig Jahre her, dass der Friedensvertrag vereinbart wurde. Der Völkermord an der indigenen Maya-Bevölkerung hat tiefe Spuren hinterlassen und die ungerechte Landverteilung ist weiterhin Gegenstand zahlreicher Konflikte.

Termin
von: 
Dienstag, 28. März 2017 - 19:30
bis: 
Dienstag, 28. März 2017 - 21:00

Chocolate de Paz - Film über die kolumbianische Friedensgemeinde San José de Apartadó

Veranstaltung von peace brigades international Deutschland in Hamburg

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder der Friedensgemeinde und Zivilisten, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder gewaltsam verschwunden. 

Termin
von: 
Montag, 27. März 2017 - 19:00
bis: 
Montag, 27. März 2017 - 21:00

Mit Kultur aus der Krise? Lateinamerikanische Künstler/innen im Gespräch über kulturpolitische Strategien zur Krisenbewältigung

Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit ¡Adelante! Iberoamerikanisches Theaterfestival

Viele Länder Südamerikas stecken derzeit in einer wirtschaftlichen oder politischen Krise: Venezuela droht nach dem wirtschaftlichen nun auch der politische Kollaps, während Kolumbiens polarisierte Gesellschaft um eine Friedenslösung ringt und die brasilianische Politik in einem Chaos von Korruption und Machtkämpfen zu versinken droht. Peru macht nur kleine Fortschritte, die scharfen sozialen Gegensätze und vor allem den von Unrecht und Gewalt geprägten 20-jährigen, internen, bewaffneten Konflikt ab 1980 aufzuarbeiten.

Termin
von: 
Sonntag, 12. Februar 2017 - 14:30
bis: 
Sonntag, 12. Februar 2017 - 16:00

Friedensabkommen Kolumbien

Deutsche Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen begrüßen die Einigung über das Gesamtabkommen und warnen vor Erstarken des Paramilitarismus

pax christi - Pressemitteilung - 24. August 2016 - Am Mittwoch ist die  Veröffentlichung des endgültigen Textes der Friedensvereinbarungen zwischen kolumbianischer Regierung und FARC-Guerilla angekündigt. Die Einigung wird von den Organisationen der Deutschen Menschenrechtskoordination Kolumbien begrüßt. Der bewaffnete Konflikt in Kolumbien dauert seit Mitte der sechziger Jahre an. Die formale Unterzeichnung ist für den 23. September vorgesehen. Die Umsetzung des Abkommens stellt Kolumbien vor neue Herausforderungen.

Frieden oder Gerechtigkeit? - Die Übergangsjustiz in Kolumbien

Fachgespräch bei Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Kann es Frieden ohne Gerechtigkeit oder Gerechtigkeit ohne Frieden geben? Nach über 50 Jahren Bürgerkrieg verhandeln in Kolumbien Regierung und FARC-Guerilla über einen Friedensvertrag. Kontrovers wird die Vereinbarung zur juristischen und historischen Aufarbeitung diskutiert, die Staatspräsident Santos und FARC-Anführer Timoschenko mit dem historischen Handschlag auf Kuba besiegelten. Seitdem wird der Friedensprozess von vielen als unumkehrbar betrachtet.

Termin
von: 
Dienstag, 10. Mai 2016 - 18:30
bis: 
Dienstag, 10. Mai 2016 - 20:30

In neuen Territorien denken - statt Ausverkauf von Land

Tagung an der Evangelischen Akademie Bad Boll

Weltweit nimmt die Landkonzentration zu, während umverteilende Landreformen aus der Mode gekommen sind. Die Konsequenzen sind in unterschiedlicher Form überall spürbar: neue Abhängigkeiten, sinkender Handlungsspielraum und eingeschränktes Entwicklungspotential nicht nur für Bäuerinnen und Bauern, Akteure im ländlichen Raum, sondern für die breite Bevölkerung.

Termin
von: 
Freitag, 6. Mai 2016 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 8. Mai 2016 (Ganztägig)

Ressourcengerechtigkeit - Auf der Suche nach einer anderen Rohstoffpolitik

Neue Ausgabe der Zeitschrift Südlink widmet sich Ressourcengerechtigkeit

Sie verfügen über riesige Ressourcenvorkommen, doch die Mehrheit der Menschen lebt in bitterer Armut: Warum profitieren so wenige rohstoffexportierende Länder des globalen Südens von ihren natürlichen Reichtümern? Warum müssen sie im Gegenteil die Folgekosten des Abbaus und oft auch Menschrechtsverletzungen in Kauf nehmen?

Digitale Freiräume erschließen: Kuba

Diskussionsveranstaltung Medien International der Deutschen Welle Akademie in Berlin

Nach einem halben Jahrhundert der Abschottung und Handelsbeschränkungen ist Kuba spätestens seit dem Staatsbesuch des deutschen Außenministers im Juli diesen Jahres und mit der (Wieder-) Eröffnung der amerikanischen Botschaft im August auch offiziell auf dem Weg zur Öffnung: Im Spannungsfeld zwischen Ost und West, Sozialismus und Kapitalismus, vollzieht sich ein schleichender Wandel der Medienlandschaft sowie der Rolle staatlicher wie unabhängiger Journalisten.

Termin
von: 
Freitag, 4. September 2015 - 11:00
bis: 
Freitag, 4. September 2015 - 12:30

Zum Umgang mit Bedrohung, Gewalt und Traumata: Die Bedeutung psychosozialer Begleitung in der Menschenrechtsarbeit

Veranstaltung von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst in Berlin

Zum Alltag in der Menschenrechtsarbeit gehört die Auseinandersetzung mit Traumata und Gewalt. Mitarbeitende von sozialen Organisationen sind häufig selbst massiven Bedrohungen ausgesetzt – was Professionalität und ihren couragierten Einsatz untergräbt. Die Akteurinnen und Akteure müssen einen adäquaten Umgang mit Belastungen und Sicherheitsanforderungen entwickeln, um ihre Arbeitsfähigkeit langfristig aufrechterhalten zu können.

Termin
von: 
Donnerstag, 21. Mai 2015 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 21. Mai 2015 - 20:00

Internationale Gemeinschaft versagt beim Schutz der Zivilbevölkerung

Amnesty International Report 2014/15 veröffentlicht

Presseinformation - Amnesty International - 25. Februar 2015 - Die zunehmende Macht und Brutalität bewaffneter Gruppen erfordert neue Antworten der internationalen Gemeinschaft. Das stellt Amnesty International anlässlich der Veröffentlichung des "Amnesty International Report 2014/2015" fest. Darin beschreibt die Organisation die Menschenrechtssituation in 160 Ländern.

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