Lateinamerika + Karibik

Was tun, wenn der Frieden kommt?

PBI-Diskussionsveranstaltung im taz-Café

In Kolumbien wurde nach über vier Verhandlungsjahren und einer gescheiterten Volksbefragung im November 2016 der Frieden zwischen Regierung und der größten Guerilla im Land, der FARC, besiegelt. Für sein Bemühen hat Präsident Manuel Santos im vergangenen Jahr sogar den Friedensnobelpreis erhalten. In Guatemala ist es mittlerweile schon zwanzig Jahre her, dass der Friedensvertrag vereinbart wurde. Der Völkermord an der indigenen Maya-Bevölkerung hat tiefe Spuren hinterlassen und die ungerechte Landverteilung ist weiterhin Gegenstand zahlreicher Konflikte.

Termin
von: 
Dienstag, 28. März 2017 - 19:30
bis: 
Dienstag, 28. März 2017 - 21:00

Chocolate de Paz - Film über die kolumbianische Friedensgemeinde San José de Apartadó

Veranstaltung von peace brigades international Deutschland in Hamburg

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder der Friedensgemeinde und Zivilisten, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder gewaltsam verschwunden. 

Termin
von: 
Montag, 27. März 2017 - 19:00
bis: 
Montag, 27. März 2017 - 21:00

Menschenrechtsbeobachtung in Chiapas/Mexiko

Vorbereitungsseminare von CAREA e.V. bei Kassel

CAREA e.V. führt Vorbereitungsseminare für den Einsatz als Menschenrechtsbeobachter/in in Chiapas/Mexiko durch. Das nächste Seminar findet vom 18. bis 21. Mai und 2. bis 25. Juni 2017 in der Nähe von Kassel statt.

Termin
von: 
Donnerstag, 18. Mai 2017 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 21. Mai 2017 (Ganztägig)

Mit Kultur aus der Krise? Lateinamerikanische Künstler/innen im Gespräch über kulturpolitische Strategien zur Krisenbewältigung

Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit ¡Adelante! Iberoamerikanisches Theaterfestival

Viele Länder Südamerikas stecken derzeit in einer wirtschaftlichen oder politischen Krise: Venezuela droht nach dem wirtschaftlichen nun auch der politische Kollaps, während Kolumbiens polarisierte Gesellschaft um eine Friedenslösung ringt und die brasilianische Politik in einem Chaos von Korruption und Machtkämpfen zu versinken droht. Peru macht nur kleine Fortschritte, die scharfen sozialen Gegensätze und vor allem den von Unrecht und Gewalt geprägten 20-jährigen, internen, bewaffneten Konflikt ab 1980 aufzuarbeiten.

Termin
von: 
Sonntag, 12. Februar 2017 - 14:30
bis: 
Sonntag, 12. Februar 2017 - 16:00

Friedensabkommen Kolumbien

Deutsche Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen begrüßen die Einigung über das Gesamtabkommen und warnen vor Erstarken des Paramilitarismus

pax christi - Pressemitteilung - 24. August 2016 - Am Mittwoch ist die  Veröffentlichung des endgültigen Textes der Friedensvereinbarungen zwischen kolumbianischer Regierung und FARC-Guerilla angekündigt. Die Einigung wird von den Organisationen der Deutschen Menschenrechtskoordination Kolumbien begrüßt. Der bewaffnete Konflikt in Kolumbien dauert seit Mitte der sechziger Jahre an. Die formale Unterzeichnung ist für den 23. September vorgesehen. Die Umsetzung des Abkommens stellt Kolumbien vor neue Herausforderungen.

Fachkraft für Konflikttransformation (San Cristóbal de las Casas, Mexiko)

Stellenausschreibung von Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst. Bewerbungsfrist: 10.07.2016

Brot für die Welt –Evangelischer Entwicklungsdienst sucht für einen Dreijahresvertrag eine Fachkraft für Konflikttransformation in San Cristóbal de las Casas, Mexiko.

Frieden oder Gerechtigkeit? - Die Übergangsjustiz in Kolumbien

Fachgespräch bei Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Kann es Frieden ohne Gerechtigkeit oder Gerechtigkeit ohne Frieden geben? Nach über 50 Jahren Bürgerkrieg verhandeln in Kolumbien Regierung und FARC-Guerilla über einen Friedensvertrag. Kontrovers wird die Vereinbarung zur juristischen und historischen Aufarbeitung diskutiert, die Staatspräsident Santos und FARC-Anführer Timoschenko mit dem historischen Handschlag auf Kuba besiegelten. Seitdem wird der Friedensprozess von vielen als unumkehrbar betrachtet.

Termin
von: 
Dienstag, 10. Mai 2016 - 18:30
bis: 
Dienstag, 10. Mai 2016 - 20:30

In neuen Territorien denken - statt Ausverkauf von Land

Tagung an der Evangelischen Akademie Bad Boll

Weltweit nimmt die Landkonzentration zu, während umverteilende Landreformen aus der Mode gekommen sind. Die Konsequenzen sind in unterschiedlicher Form überall spürbar: neue Abhängigkeiten, sinkender Handlungsspielraum und eingeschränktes Entwicklungspotential nicht nur für Bäuerinnen und Bauern, Akteure im ländlichen Raum, sondern für die breite Bevölkerung.

Termin
von: 
Freitag, 6. Mai 2016 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 8. Mai 2016 (Ganztägig)

Ressourcengerechtigkeit - Auf der Suche nach einer anderen Rohstoffpolitik

Neue Ausgabe der Zeitschrift Südlink widmet sich Ressourcengerechtigkeit

Sie verfügen über riesige Ressourcenvorkommen, doch die Mehrheit der Menschen lebt in bitterer Armut: Warum profitieren so wenige rohstoffexportierende Länder des globalen Südens von ihren natürlichen Reichtümern? Warum müssen sie im Gegenteil die Folgekosten des Abbaus und oft auch Menschrechtsverletzungen in Kauf nehmen?

Digitale Freiräume erschließen: Kuba

Diskussionsveranstaltung Medien International der Deutschen Welle Akademie in Berlin

Nach einem halben Jahrhundert der Abschottung und Handelsbeschränkungen ist Kuba spätestens seit dem Staatsbesuch des deutschen Außenministers im Juli diesen Jahres und mit der (Wieder-) Eröffnung der amerikanischen Botschaft im August auch offiziell auf dem Weg zur Öffnung: Im Spannungsfeld zwischen Ost und West, Sozialismus und Kapitalismus, vollzieht sich ein schleichender Wandel der Medienlandschaft sowie der Rolle staatlicher wie unabhängiger Journalisten.

Termin
von: 
Freitag, 4. September 2015 - 11:00
bis: 
Freitag, 4. September 2015 - 12:30

Zum Umgang mit Bedrohung, Gewalt und Traumata: Die Bedeutung psychosozialer Begleitung in der Menschenrechtsarbeit

Veranstaltung von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst in Berlin

Zum Alltag in der Menschenrechtsarbeit gehört die Auseinandersetzung mit Traumata und Gewalt. Mitarbeitende von sozialen Organisationen sind häufig selbst massiven Bedrohungen ausgesetzt – was Professionalität und ihren couragierten Einsatz untergräbt. Die Akteurinnen und Akteure müssen einen adäquaten Umgang mit Belastungen und Sicherheitsanforderungen entwickeln, um ihre Arbeitsfähigkeit langfristig aufrechterhalten zu können.

Termin
von: 
Donnerstag, 21. Mai 2015 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 21. Mai 2015 - 20:00

Internationale Gemeinschaft versagt beim Schutz der Zivilbevölkerung

Amnesty International Report 2014/15 veröffentlicht

Presseinformation - Amnesty International - 25. Februar 2015 - Die zunehmende Macht und Brutalität bewaffneter Gruppen erfordert neue Antworten der internationalen Gemeinschaft. Das stellt Amnesty International anlässlich der Veröffentlichung des "Amnesty International Report 2014/2015" fest. Darin beschreibt die Organisation die Menschenrechtssituation in 160 Ländern.

Kolumbien: Ein langer Weg zum Frieden

Veranstaltung der Reihe „Forschung trifft Praxis" der GIZ in Bonn

Die Geschichte Kolumbiens ist von Bürgerkrieg, Gewalt, Kriminalität, Landvertreibung und Menschenrechtsverletzungen gekennzeichnet. In den letzten Jahren sind allerdings wichtige Schritte in Richtung Frieden eingeleitet worden. Friedensverhandlungen mit der größten Guerillagruppierung FARC werden geführt und Konfliktursachen und –lösungsansätze thematisiert. Darüber hinaus engagieren sich zahlreiche Friedensinitiativen gegen die alltägliche Gewalt.

Termin
von: 
Donnerstag, 26. Februar 2015 - 16:00
bis: 
Donnerstag, 26. Februar 2015 - 19:00

Konflikte im Schatten der WM. Ziviler Widerstand abseits der Metropolen

Veranstaltung der Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main

In Brasilien werden innergesellschaftliche Konflikte besonders oft mit Waffengewalt ausgetragen. Ein bekanntes Beispiel sind die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei, Armee und Drogenkartellen, die sich im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft noch verschärft haben. In den Städten finden Zwangsumsiedlungen im Umfeld der WM-Stadien statt. Zehntausende demonstrieren immer heftiger gegen eine Politik, die Milliarden US-Dollar für die FIFA-WM ausgibt, aber kaum Geld in Bildung und Infrastruktur investiert. Hierüber wird auch in Deutschland in den Medien berichtet.

Termin
von: 
Freitag, 27. Juni 2014 - 18:00
bis: 
Freitag, 27. Juni 2014 - 21:00

Nominierungen für Martin Ennals Preis 2014

Preis soll Menschenrechtsverteidiger schützen

Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst Presseinformation vom 23.4.2014: Sie haben sich in besonderer Weise um die Verteidigung der Menschenrechte verdient gemacht und sind in Genf für den Martin Ennals Preis 2014 nominiert: Cao Shunli (China), Alejandra Ancheita (Mexiko) und Adilur Rahman Khan (Bangladesch). Der Preis zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen der internationalen Menschenrechtsbewegung.

Medien International: Brasilien

Veranstaltung der Deutschen Welle-Akademie in Berlin

Brasilien präsentiert sich als aufstrebende Wirtschaſtsmacht. Doch die anhaltenden Proteste im Land zeigen: Die Brasilianer gehen diesen Weg nicht widerstandslos mit. Neben sozialer Gerechtigkeit fordern sie vor allem das Ende der traditionellen Medienmonopole.

Termin
von: 
Freitag, 9. Mai 2014 - 11:00
bis: 
Freitag, 9. Mai 2014 - 12:30

Aussichten und Bedingungen für Frieden in Kolumbien

Diskussionsveranstaltung von Berghof Foundation und kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V. in Berlin

Nach 23 offiziellen Verhandlungsrunden in Havanna sind die Friedensgespräche zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla, auch bedingt durch die Wahlkampfmaschinerie, am Punkt drei der Verhandlungsagenda (illegale Drogen) ins Stocken geraten: Zeit für ein Zwischenfazit zum bisherigen Verhandlungsverlauf und für einen Blick nach vorne. Nach einer Einführung zum aktuellen Stand der Verhandlungen möchten wir mit unserer Referentin Vera Grabe anhand der Erfahrungen aus dem Friedensprozess mit der „Bewegung 19.

Termin
von: 
Mittwoch, 7. Mai 2014 - 19:30
bis: 
Mittwoch, 7. Mai 2014 - 21:30

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