Naher Osten

Gewaltfreiheit hat Vorrang

EKD-Friedensbeauftragter warnt vor Militäreinsatz in Syrien

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) - Pressemitteilung - Bremen, 2.12.2015 - Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat vor einem Einsatz der Bundeswehr in Syrien gewarnt. Nach den Grundsätzen evangelischer Friedensethik müsse für einen militärischen Einsatz als äußerstes Mittel einer rechtserhaltenden Gewalt zwingend ein Mandat des UN-Sicherheitsrates vorliegen, sagte Brahms. "Wir dürfen das ohnehin durch Einsätze in der Vergangenheit angeschlagene Völkerrecht nicht weiter aushöhlen", mahnte der Leitende Theologe der Bremischen Kirche.

Verweigern Sie dem Einsatz der Bundeswehr in Syrien Ihre Zustimmung!

pax christi-Kommission Friedenspolitik schreibt an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages

pax christi - Pressemitteilung - Berlin, 3.12.2015 - Am morgigen Freitag legt die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag ein Mandat zur Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Syrien vor. Die pax christi-Kommission Friedenspolitik richtete heute ein Schreiben an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages mit der Aufforderung, diesem Bundeswehreinsatz die Zustimmung zu verweigern.

Das pax christi-Schreiben im Wortlaut: Sie entscheiden am Freitagmorgen über einen Einsatz der Bundeswehr in Syrien. Wir bitten Sie dringend, dem vorgelegten Mandat nicht zuzustimmen.

Der trojanische Krieg findet (nicht) statt! Eine deutsche Tragödie…

IFSH-Stellungnahme zu den Auswirkungen des geplanten militärischen Engagements Deutschlands im Kampf gegen den IS in Syrien

Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg - Hamburg, 30. November 2015 - Welche Auswirkungen wird das geplante militärische Engagement Deutschlands im Kampf gegen den IS in Syrien haben – zum einen für eine mögliche Konfliktlösung und zum anderen für die Sicherheit in Deutschland?

Reporter ohne Grenzen ehrt Syrerin Zaina Erhaim als Journalistin des Jahres

Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die Syrerin Zaina Erhaim als Journalistin des Jahres 2015 ausgezeichnet. Erhaim entschied sich 2013 zur Heimkehr aus dem sicheren Ausland und hat seitdem in Syrien fast 100 Bürgerjournalisten ausgebildet. Außerdem unterstützte sie die Gründung einer ganzen Reihe unabhängiger Zeitungen und Zeitschriften.

Verleihung des FES Menschenrechtspreises 2015

Mit der Verleihung des Menschenrechtspreises der Friedrich-Ebert-Stiftung 2015 an Ilan Sadeh und Hasan Atamna möchte die FES stellvertretend für die sieben an der Shared Communities Initiative teilnehmenden Ortsvorsteher zwei Bürgermeister für ihr Engagement für innergesellschaftlichen Ausgleich und friedliches Zusammenleben in Israel würdigen. Die Preisträger setzen sich unermüdlich für eine inklusive, von Arabern und Juden gemeinsam gestaltete Bürgergesellschaft ein.

Willkommenskultur für Flüchtlinge erhalten

pax christi fordert Syrienverhandlungen

pax christi - Pressemitteilung - 17.09.2015 - Derzeit überschlagen sich die Nachrichten: Wasserwerfer-Einsatz gegen Flüchtlinge am Grenzzaun in Ungarn, zeitweise Unterbrechung des Bahnverkehrs zwischen Deutschland und Österreich, Wiedereinführung von Grenzkontrollen an der deutschen Grenze. Dabei ist die Lage der Flüchtlinge an den Außengrenzen und in der EU teilweise besorgniserregend und weit davon entfernt, dass die Grundbedürfnisse der Menschen gestillt wären.

Fotografie im Konflikt – Der israelisch-palästinensische Konflikt im Blick des Fotojournalismus

Seminar am Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Der israelisch-palästinensische Konflikt ist einer der am längsten schwelenden internationalen Konflikte. Dabei macht der Konflikt vor allem durch eine oft stereotypisierte Bildberichterstattung von sich reden. Das Seminar „Fotografie im Konflikt“ nähert sich diesem Thema systematisch an und schlüsselt die Produktions- und Publikationsbedingungen des Fotojournalismus in der Region auf. Es richtet sich an Menschen, die sich für die Fotografie als journalistisches Medium interessieren und die den Nahostkonflikt und seine mediale Darstellung analysieren und verstehen möchten.

Termin
von: 
Freitag, 23. Oktober 2015 - 18:00
bis: 
Sonntag, 25. Oktober 2015 - 13:30

Friedenspolitik in einer unfriedlichen Zeit

Konferenz der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Kaum ein Tag vergeht ohne Berichte über die Krise in Europa und neuen Schreckensbildern aus Syrien, Jemen, Irak, Mali oder der Ukraine. Die Krisen sind zahlreich und betreffen uns unmittelbar. Während es den Menschen in Deutschland verhältnismäßig gut geht, fliehen andernorts Millionen von Menschen vor Krieg, Verfolgung, Not und Perspektivlosigkeit. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Sie liegen auch in unserer Mitverantwortung. Die aktuellen Herausforderungen verlangen mehr denn je multilaterale, diplomatische und zivile Antworten.
Termin
von: 
Freitag, 18. September 2015 - 10:00
bis: 
Freitag, 18. September 2015 - 17:00

EU kann und muss mehr Flüchtlinge aufnehmen

Amnesty International anlässlich des Weltflüchtlingstags

Amnesty International - Pressemitteilung - 18.06.2015 - Anlässlich des Weltflüchtlingstags (20.6.) fordert Selmin Çalışkan, die Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, Konsequenzen aus den weltweit ansteigenden Flüchtlingszahlen zu ziehen und deutlich mehr Flüchtlinge aufzunehmen, statt weiter auf Abschottung zu setzen.

„Die größte Katastrophe ist das Vergessen“

Evangelische und katholische Kirche in Deutschland rufen zur Solidarität mit Flüchtlingen im Nahen Osten auf

Diakonie Katastrophenhilfe - Presseinformation - 17. Juni 2015 (Berlin) -  Zum Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen am 20. Juni 2015 rufen die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland mit ihren Hilfswerken Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe dazu auf, das Leid und die Not der hilfsbedürftigen Menschen im Nahen Osten nicht zu vergessen.

Israel: "Shared Communities" - neue Wege ziviler Kooperation

Veranstaltung der Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main in Frankfurt am Main

Im März dieses Jahres fanden in Israel vorgezogene Parlamentswahlen statt. Im Ergebnis wird auch die 34. Regierung des Staates Israel weiterhin von einer rechtsgerichteten Koalition unter Führung Benjamin Netanjahus gestellt. In Europa wächst die Sorge, dass nun der sogenannte »Friedensprozess« zwischen Israelis und Palästinensern endgültig scheitert. In Israel selbst steht die innere Verfasstheit der Gesellschaft im Fokus. Hierbei geht es insbesondere um das Verhältnis zwischen jüdischen und arabischen Israelis, die knapp 21 Prozent der Bevölkerung stellen.

Termin
von: 
Freitag, 26. Juni 2015 - 16:00
bis: 
Freitag, 26. Juni 2015 - 19:00

The State of the States. Stand und Chancen zivilgesellschaftlichen Handelns im Nahen Osten

Tagung an der Evangelischen Akademie Bad Boll

Die Region des Nahen und Mittleren Ostens erlebt derzeit eine tiefgehende politische Transformation. Konzepte von Staatlichkeit, die bisher prägend waren für zivilgesellschaftliche Akteure, werden kritisch hinterfragt. Die politischen Prozesse scheinen auf je unterschiedliche Art in einer Sackgasse zu stecken. Welche Chancen haben angesichts dieser Rahmenbedingungen zivilgesellschaftliche Akteure im Libanon, in Syrien, in Israel und in Palästina? Wie lassen sich neue Lösungswege finden und beschreiten? Welche Rollen können dabei externe und deutsche Akteure spielen?

Termin
von: 
Freitag, 3. Juli 2015 - 15:30
bis: 
Sonntag, 5. Juli 2015 - 12:30

Syrien in der Sachgasse? Vier Jahre nach Beginn des Aufstandes - Ansätze und Perspektiven für eine politische Lösung des Konflikts

Internationale Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung und Adopt a Revolution

Der Aufstand in Syrien geht nunmehr in sein fünftes Jahr und noch immer ist kein Ende des Konflikts in Sicht. Die Eskalation des Krieges schreitet fort, gleichzeitig sind immer mehr regionale und internationale Akteure involviert. Syrien selbst ist inzwischen de facto in eine Vielzahl von unterschiedlichen Herrschaftsbereichen unterteilt, die vom Assad-Regime, von ISIS, der PKK-nahen kurdischen Partei der Demokratischen Union PYD sowie verschiedenen Rebellengruppen kontrolliert werden.

Termin
von: 
Donnerstag, 28. Mai 2015 - 9:00
bis: 
Donnerstag, 28. Mai 2015 - 17:30

Gerechtigkeit schafft Frieden in Palästina und Israel

Thementag der pax christi Kommission Nahost in Stuttgart

Das KAIROS Palästina-Solidaritätsnetz, die pax christi-Kommission Nahost und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg veranstalten am 6. Juni 2015 einen Thementag „Gerechtigkeit schafft Frieden in Palästina und Israel“ im Rupert-Mayer-Haus in Stuttgart (S-Bahn Stadtmitte) und laden hierzu alle Interessierten ein.

Termin
von: 
Samstag, 6. Juni 2015 - 9:30
bis: 
Samstag, 6. Juni 2015 - 21:30

Chance verpasst, die tödlichen Fehler der Vergangenheit zu korrigieren

Amnesty International zum Ergebnis des EU-Gipfels zur Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge

Pressemitteilung - Amnesty International - 24.4.2015 (Berlin) - Zum Ergebnis des EU-Gipfels erklärt Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland: „Auf dem EU-Gipfel wurde viel von der Rettung von Menschenleben gesprochen, aber wenig dafür getan.

Friedensaufruf “Planet Syrien”

Syrische zivilgesellschaftliche Organisationen bitten um Unterstützung

Viele SyrerInnen fragen sich: Leben wir auf einem eigenen, weit entfernten Planeten? Denn: Das Land wird von einem Bürgerkrieg zerrissen, der längst nicht mehr von den SyrerInnen allein unter Kontrolle gebracht werden kann. Aber die Bitten um Unterstützung, etwa humanitäre Hilfe oder für die zivilen Organisationen, verhallen ungehört. 85 syrische Organisationen der Zivilgesellschaft haben deshalb einen Aufruf gestartet, mit dem sie zwei Schritte vorschlagen, um den Bürgerkrieg in Syrien zu beenden:

Internationale Gemeinschaft versagt beim Schutz der Zivilbevölkerung

Amnesty International Report 2014/15 veröffentlicht

Presseinformation - Amnesty International - 25. Februar 2015 - Die zunehmende Macht und Brutalität bewaffneter Gruppen erfordert neue Antworten der internationalen Gemeinschaft. Das stellt Amnesty International anlässlich der Veröffentlichung des "Amnesty International Report 2014/2015" fest. Darin beschreibt die Organisation die Menschenrechtssituation in 160 Ländern.

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