Forschungsprojekt "Friedenspotential von Freikirchen in Nord- und Südamerika"

Ausschreibung des ifa - Forschungsprogramms „Kultur und Außenpolitik. Bewerbungsfrist: 8. Oktober 2018

Das Institut für Auslandsbeziehungen hat das Forschungsprojekt: "Friedenspotential von Freikrichen in Nord- und Südamerika" ausgeschrieben, welches ab Oktober 2018 beginnen soll. Der Arbeitsort ist flexibel. 

Freikirchliche oder charismatische Bewegungen haben enormen Zulauf in Nord- und Südamerika. Weltweit gesehen spielen sie eine zentrale Rolle, in der deutschen Außenpolitik gibt es bisher jedoch nur wenig Kenntnisse und Kontakte über sie. Freikirchen gelten oft als eher unpolitisch, gleichzeitig gibt es auch Personen wie Jim Wallis, einen links-evangelikalen Prediger, der sich seit vielen Jahren friedenspolitisch engagiert. Widersprechen theologische Ansätze wie die „Prosperity Theology“, die in einigen dieser Kirchen vertreten wird, einer friedenspolitischen Arbeit? Welche Dynamiken entfalten sich zu nicht-religiösen Akteuren in diesem Feld? Dieses Projekt ist das dritte Forschungsvorhaben, das für den Arbeitsstab „Friedensverantwortung der Religionen“ des AA durchgeführt wird.

Das ifa- Forschungsprogramm „Außen- und Kulturpolitik“ bietet Expertinnen und Experten die Möglichkeit, zu aktuellen Themen der Auswärtigen Kultur-und Bildungspolitik (AKBP) zu forschen und an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis zu arbeiten. Die Forschungsprojekte dauern in der Regel drei bis sechs Monate. In dieser Zeit werden aktuelle Erkenntnisse der Wissenschaft für die Akteure der Auswärtigen Kultur- und Bildungsarbeit knapp und präzise aufgearbeitet, Handlungsempfehlungen für künftige außenpolitische Maßnahmen formuliert sowie Expertengespräche und Diskussionsveranstaltungen initiiert.

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