Professur (W1) für Politikwissenschaft oder Soziologie

Stellenausschreibung von HSFK und Goethe-Universität Frankfurt am Main. Bewerbungsfrist: 12.09.2018

Das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung und die Goethe-Universität Frankfurt am Main be­setzen am Fach­bereich Gesellschafts­wissenschaften eine Professur (W1) für Politik­wissenschaft oder Soziologie mit dem Schwer­punkt Radikali­sierungs- und Gewalt­forschung – ge­fördert durch den Johanna-Quandt- Jubiläums­fonds.

Die Be­setzung der Qualifikations­professur ohne Ent­wicklungs­zusage nach § 64 HHG in der jeweils gültigen Fassung erfolgt im Beamten- bzw. im Arbeits­verhältnis be­fristet auf sechs Jahre. Vor Ablauf von drei Jahren wird eine Zwischen­evaluation durch­geführt. Der/Die künftige Stellen­inhaber/-in soll durch sehr gute For­schung, engagierte Lehre und die Ein­werbung von Dritt­mitteln den Aufbau des For­schungs­feldes „Radi­kali­sierung und politische Gewalt“ in Ko­operation zwischen der HSFK und der Goethe-Universität mit­gestalten. Das Lehr­deputat beträgt in den ersten beiden Jahren 2 LVS, ab dem dritten Jahr beträgt es 4 LVS. Die Professur wird neben der Lehr­deputats­reduktion auch über eine Mit­arbeiter­stelle (Doktorand/in) und Sach­budget verfügen.

Be­werbungs­voraus­setzung sind ein sozial­wissen­schaftliches Studium und eine sehr gute Promotion. In der For­schung wird ein Schwer­punkt in der Friedens-, Konflikt-, Sicher­heits- oder Gewalt­forschung er­wartet, die durch ein­schlägige, auch inter­national sicht­bare Publikationen nach­gewiesen werden sollte. Voraus­gesetzt wird ein Interesse am Transfer von For­schungs­ergeb­nissen in die politische und breitere Öffentlich­keit. Erfahrungen bei der Ein­werbung von Dritt­mitteln sind er­wünscht. Bewerber/-innen haben sich im Falle ihrer Be­rufung an der Selbst­verwaltung der HSFK und der Goethe-Universität zu be­teiligen. Die HSFK und die Goethe-Universität streben eine Er­höhung des Anteils von Frauen am wissen­schaf­tlichen Personal an und fordert daher Frauen nach­drücklich auf, sich zu be­werben. Be­werbungen aus dem Ausland sind aus­drücklich er­wünscht. Schwer­behinderte Bewerber/-innen werden bei gleicher Eig­nung bevor­zugt berück­sichtigt.

Für weitere In­formationen: Frau Prof. Dr. Nicole Deitelhoff: deitelhoff(at)hsfk.de

Be­werbungen sind mit Lebens­lauf, Foto­kopien der Zeug­nisse und Ur­kunden, Ver­zeichnis der selbst­ständigen Lehr­veran­staltungen und Schriften­ver­zeichnis und der Kenn­ziffer 25/2018 bis zum 12.09.2018 elek­tronisch an die Dekanin des Fach­bereichs Ge­sellschafts­wissenschaften der Goethe-Universität, Prof. Dr. Sigrid Roßteutscher, E-Mail: dekanat.fb03-bewerbungen(at)soz.uni-frankfurt.de, zu richten.

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