Ressourcensektorreform und menschliche Sicherheit in Liberia

Ausschreibung der Friedensakademie Rheinland-Pfalz. Bewerbungsfrist: 12.November 2017

Im Rahmen des Drittmittelprojekts „Transforming Conflict-Economies: Natural Resource Sector Reform and Human Security" vergibt die Friedensakademie Rheinland-Pfalz – Akademie für Krisenprävention und zivile Konfliktbearbeitung, vorbehaltlich der Mittelzuweisung, zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Promotionsstipendium zum Thema: Ressourcensektorreform und menschliche Sicherheit in Liberia.

Das Promotionsstipendium wird im Rahmen eines von der Gerda-Henkel-Stiftung geförderten Forschungsprojektes zu Reformen auf gewaltgeprägten Ressourcenmärkten am Beispiel des Waldsektors in Liberia ausgeschrieben. Die Dissertation soll daher im Themenbereich des Projekts angesiedelt sein. Das Promotionsstipendium beinhaltet zudem die Förderung einer Feldforschungsphase von bis zu sechs Monaten in Liberia (ca. 2 Monat + 4Monate).

Das Stipendium in Höhe von 1400 Euro monatlich ist zunächst auf eine Dauer von zwei Jahren angelegt. Zusätzlich stehen Reise- und Sachmittel für die Auslandsaufenthalte zur Verfügung. Über den Ablauf der Stipendienlaufzeit hinaus unterstützt die Friedensakademie Rheinland-Pfalz den erfolgreichen Bewerber/die erfolgreiche Bewerberin, wenn nötig, bei der Einwerbung einer Anschlussfinanzierung zur Fertigstellung der Promotion.

Einstellungsvoraussetzungen:

Ein mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium an einer Universität, sehr gute Englisch-Kenntnisse (in Wort und Schrift), Fähigkeit zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten, Bereitschaft und Tauglichkeit für längere Feldforschungsaufenthalte sowie gute Kenntnisse in einem oder mehreren der folgenden Themenfelder: sozialwissenschaftliche Friedens- und Konfliktforschung, Entwicklungspolitik, Afrikaforschung, qualitative Methoden der Sozialforschung.

Vorerfahrungen in der Feldforschung und/oder der qualitativen Sozialforschung sind ausdrücklich erwünscht.

Sie erwartet ein dynamisches und kollegiales Team mit einer offenen Kommunikationsstruktur. Die enge Einbindung in das Forschungsprojekt und die Anbindung an den Arbeitsschwerpunkt "Umweltveränderungen und Ressourcen als Konfliktursache und Bedrohung der menschlichen Sicherheit" der Friedensakademie RLP sowie an die Klaus-Töpfer-Stiftungsprofessur für Landnutzungskonflikte ermöglicht eine intensive und strukturierte Promotionsförderung. Die Bereitschaft zum Umzug nach Landau ist daher von Vorteil.

Frauen werden bei Einstellungen bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, soweit und solange eine Unterrepräsentanz vorliegt.

Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt einge­stellt. (Nachweis über Schwerbehinderung erforderlich).

Für weitere Informationen stehen Ihnen die Projektverantwortlichen Dr. Nina Engwicht und Dr. Sascha Werthes telefonisch unter 06341 280 38550 und per E-Mail unter werthes [at] uni-landau.de gerne zur Verfügung.

Bewerbung

Bitte vollständige Bewerbungsunterlagen – Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugniskopien, eine Arbeitsprobe von maximal 10 Seiten (falls vorhanden Publikation, Auszüge aus einer Haus- oder Abschlussarbeit o.ä. auf Deutsch oder Englisch) sowie ggf. Nachweise von Sprachkenntnissen – unter Angabe der Kennziffer 184/2017 bis zum 12.November 2017 ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei an das Sekretariat der Friedensakademie RLP (friedensakademie-rlp [at] uni-landau.de).

Weitere Informationen über die Friedensakademie Rheinland-Pfalz – Akademie für Krisenprävention und zivile Konfliktbearbeitung und zum Forschungsprojekt unter: www.friedensakademie-rlp.de.