Trainer*in für Friedensförderung im Bereich Landkonflikte in Lira, Uganda

Stellenausschreibung von AGIAMONDO. Bewerbungsfrist: 18. Dezember 2019

AGIAMONDO e.V. sucht zur Stärkung der Partnerorganisation Facilitation for Peace and Development (FAPAD) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Trainer*in für Friedensförderung im Bereich Landkonflikte in Lira, Uganda.

In der Lango-Region in Uganda, steigt die Anzahl der Konflikte um den Zugang und die Nutzung von Land, die teilweise in Gewalt ausarten. 75% aller verhandelten Fälle im Lira Bezirksgericht stehen mit Landkonflikten in Verbindung. Die Konfliktursachen sind unter anderem: Unklarheiten über Landbesitzrechte, steigende Bevölkerungszahlen und die wirtschaftliche Bedeutung von Land.Seit 2004 arbeitet FAPAD als Nichtregierungsorganisation an der Basis in Norduganda, um die Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und nachhaltige Lebensgrundlagen zu fördern. Hierfür führt sie Programme in den einzelnen Distrikten der Lango Region durch und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Friedensförderung. Einer der Ziele ist es, den Menschen dabei zu helfen, ihre Konflikte gemeinsam friedlich zu lösen.

Aufgaben:

  • Sie schulen die Mitarbeiter*innen und Multiplikator*innen von FAPAD in Methoden gewaltfreier Konfliktbearbeitung und deren Anwendung.
  • Sie führen Trainings und Veranstaltungen zum Thema Landkonflikte und ethnische Konflikte für die Zielgruppen und Multiplikator*innen durch, um ein gegenseitiges Verständnis und Versöhnung der Bevölkerung zu fördern.
  • Sie unterstützen die Partnerorganisation bei der kontinuierlichen Verbesserung der Maßnahmen zur Schlichtung von Landkonflikten und ethnischen Konflikten.
  • Sie stärken die Partnerorganisation in ihrer Advocacy Arbeit im Bereich Landrechte.
  • Sie sind verantwortlich für die ordnungsgemäße Verausgabung und Verwaltung der Finanzmittel vor Ort entsprechend der Geberrichtlinien und der Vorgaben von AGIAMONDO. Dabei arbeiten sie partnerschaftlich mit der FAPAD zusammen.

Voraussetzungen:

  • Sie haben ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Friedens- und Konfliktstudien, Politikwissenschaft, Geographie, Ethnologie, Sozialwissenschaften, Jura oder in einem verwandten Bereich.
  • Sie sind berufserfahren im Bereich Friedensförderung, möglichst im Bezug auf Landrechte und haben schon im außereuropäischen Ausland gearbeitet.
  • Sie sind vertraut mit Ansätzen und Methoden der friedensorientierten Erwachsenenbildung.
  • Sie identifizieren sich als Mitglied einer christlichen Kirche, mit den Zielen und Anliegen kirchlicher Entwicklungs- und Friedensarbeit und tragen diese überzeugend mit.
  • Sie kommunizieren schriftlich und mündlich fließend in Englisch und sind EU-Bürger*in oder Schweizer*in.

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