Frauen in der Résistance

Tagung von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. in Paris
Veranstaltungstyp: 
Fachtagungen und Konferenzen

Die Erinnerung an den Widerstand gegen die Besetzung Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht nimmt auch heute eine wesentliche Rolle im politischen Diskurs in Frankreich ein. So ehrte der französische Präsident François Hollande Widerstandskämpfer*innen, darunter zwei Frauen –Genevieve de Gaulle-Anthonioz und Germaine Tillon – durch die Überführung in das Pantheon, nationale
Ruhmeshalle und die Ruhestätte berühmter Franzosen. Die Zahl der im Pantheon beigesetzter Frauen verdoppelte sich auf vier. Dennoch sind nicht einmal 10 % der Träger der Médaille de la Résistance, verliehen für besonderen Mut zur Befreiung des Landes, weiblich.
Das Länderbüro von Aktion Sühnezeichen in Frankreich lädt mit Unterstützung des Deutschen Historischen Instituts zu einer Tagung vom 20.-23. Februar 2017 nach Paris ein, um die Rolle und die spezifische Bedeutung der Frauen in der Résistance von unterschiedlichen Seiten zu beleuchten. Die Tagung widmet sich in verschiedenen Begegnungen und Diskussion den Motiven und Formen der
Beteiligung von Frauen in der Résistance. Die Auseinandersetzung mit markanten Lebensgeschichten von Widerstands kämpferinnen bildet den thematischen Bezugspunkt der Tagung.

Programm

Veranstalter: 
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. Frankreich mit Unterstützung des Deutschen Historischen Instituts Paris
Veranstaltungsort
Name: 
Foyer le Pont der Evangelischen Kirche im Rheinland
Ort: 
Paris
Anmeldefrist: 
11. Januar 2017
Termin
von: 
Montag, 20. Februar 2017 (Ganztägig)
bis: 
Donnerstag, 23. Februar 2017 (Ganztägig)
Kosten: 
200-250 Euro