Frieden auf der globalen Nachhaltigkeitsagenda - ein Thema für Kommunen?

Podiumsdiskussion von FES, FriEnt und Brot-EED im Rahmen der Bonner Friedenstage
Veranstaltungstyp: 
Sonstige

Die Vereinten Nationen werden diesen September nachhaltige Entwicklungsziele für den Zeitraum bis 2030 beschließen. Im Gegensatz zu den Millenniumentwicklungszielen ist eine Zielformulierung zu friedlichen und inklusiven Gesellschaften enthalten und die neuen
Nachhaltigkeitsziele richten sich nicht nur an die Entwicklungsländer, sondern wurden für alle Länder konzipiert. Zum einen geht es darum, Beiträge zu friedlichen und inklusiven Gesellschaften weltweit zu leisten. Gleichzeitig ist aber auch Deutschland selbst bei der Umsetzung des "Friedensziels" gefordert: Der Erhalt der brüchigen europäischen Friedensordnung, die Bewältigung der Flüchtlingskrise oder Waffenexportkontrollen fallen ebenso hierunter wie der Umgang mit schwindendem sozialen Zusammenhalt, Radikalisierung oder
gar zurückkehrenden Kämpfern.

Vor diesem Hintergrund wollen wir diskutieren, wie sich Deutschland auf die mit der neuen Agenda verbundenen Herausforderungen einstellt. Welche Rolle können Kommunen spielen? Welche Erfahrungen gibt es bereits und wo besteht besonderer Handlungsbedarf?

Podiumsdiskussion mit:
* Hagen Berndt, Kommunale Konfliktberatung
* Christiane Lembert-Dobler, Leiterin des Friedensbüros der Stadt Augsburg
* Adolf Kloke-Lesch, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik und Geschäftsführender Direktor von SDSN Germany
* Jürgen Nimptsch, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn

Veranstaltungsflyer
Anmeldung

Veranstalter: 
Friedrich Ebert Stiftung, Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt), Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst sowie in Zusammenarbeit mit der Bundesstadt Bonn
Veranstaltungsort
Name: 
Altes Rathaus
Ort: 
Bonn
Termin
von: 
Sonntag, 20. September 2015 - 11:00
bis: 
Sonntag, 20. September 2015 - 13:30