Frieden schaffen ohne Waffen: Zivile Konfliktbearbeitung auf dem Prüfstand

Jahrestagung des Bundes für Soziale Verteidigung in Heidelberg
Veranstaltungstyp: 
Veranstaltungen

Immer neue Krisen und Kriege in aller Welt: Hilfloses Zuschauen, Waffen oder Soldaten schicken – das sind nicht die einzigen Handlungsmöglichkeiten. Zivile Konfliktbearbeitung ist ein Sammelbegriff für viele unterschiedliche Instrumente und Strategien, wie Konflikte ohne den Einsatz von Gewalt bewältigt werden können. Sie hat in den letzten 25 Jahren viel anerkennung – auch staatlicherseits – gefunden. Wir möchten uns auf unserer Tagung damit beschäftigen, was wir in diesen 25 Jahren gelernt haben, welche erfolgversprechenden Ansätze der Zivilen Konfliktbearbeitung (ZKB) es gibt und welche sich nicht so bewährt haben.

 

Dabei möchten wir Zivile Konfliktbearbeitung auch in Beziehung setzen zu den Diskussionen und Anliegen in der Menschenrechts,- Friedens- und Frauenbewegung. Kann Zivile Konfliktbearbeitung wirklich auf alles, auf jede Form von Konflikt, eine Antwort sein? in Arbeitsgruppen werden wir bestimmte Aspekte der ZKB vertiefen, u.a. die Frage nach geschlechtsspezifischen Zugängen und nach dem Verhältnis von Solidaritätsarbeit und ZKB. Und wir möchten Politikerinnen fragen, welche Anforderungen sie an die zivile Konfliktbearbeitung und welche Konzepte sie zum Umgang mit aktuellen Konflikten haben.

 

Die Tagung ist sowohl für Teilnehmerinnen gedacht, die im Bereich der ZKB engagiert sind, als auch für Interessierte, die sich informieren möchten, was es denn mit der Zivilen Konfliktbearbeitung eigentlich auf sich hat.

 

Tagungsprogramm

Veranstalter: 
Referenten: 
Veranstaltungsort
Name: 
Jugendherberge Heidelberg international
Straße: 
Tiergartenstr. 5
Ort: 
69120 Heidelberg
Anmeldefrist: 
1. März 2015
Förderhinweise
Termin
von: 
Freitag, 20. März 2015 - 19:00
bis: 
Sonntag, 22. März 2015 - 11:45
Kosten: 
95 bis 115 Euro
Anmeldekontakt: 
E-mail: info(at)soziale-verteidigung.de