Friedenspädagogik und Menschenrechte

Tagung des Instituts für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm)

Neue Formen internationaler Konflikte und andauernde gesellschaftliche Gewalt beunruhigen Kinder und Jugendliche ebenso wie Pädagoginnen und Pädagogen. Das öffentliche Interesse an friedenspädagogischem Denken und Handeln wächst. In einer Welt, in der auf globaler und lokaler Ebene ein friedliches und gewaltloses Zusammenleben alles andere als selbstverständlich ist, droht die Gefahr, dass brachiale und militärische Maßnahmen zunehmend als unabänderlich und alternativlos hingenommen werden. Die Aufgabe der Friedenspädagogik in dieser Situation ist es, als Frühwarnsystem zu wirken und gerade auch in der Schule Friedenskompetenz als grundlegende demokratische Fähigkeit zum Durchschauen und zur dialogischen, gewaltfreien Lösung von Konflikten mit einem menschenrechtsorientierten Blick zu entwickeln und zu stärken. Im  Zentrum dieser Tagung steht das Thema „Menschenrechte und Friedenspädagogik“. Der einschlägig engagierte Journalist Andreas Zumach beleuchtet in seinem Eingangsvortrag den grundlegenden Zusammenhang zwischen dem weltweiten Kampf um Ressourcen und der damit verbundenen Menschenrechtsproblematik.

 

Das Programm und weitere Informationen können dem unten beigefügten Veranstaltungsflyer entnommen werden.

 

Das ikm ist Mitgliedsorganisation der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung.

Referenten: 
Andreas Zumach, Heike Böttcher, peace brigades international, Prof.Dr. Bodo von Borries, Dieter Lünse, ikm, u.a.
Veranstaltungsort
Name: 
Gustav-Stresemann-Institut
Straße: 
Klosterweg 4
Ort: 
29549 Bad Bevensen
Termin
von: 
Donnerstag, 26. Januar 2012 - 14:00
bis: 
Samstag, 28. Januar 2012 - 14:00
Kosten: 
80,-€ komplett für Übernachtung, Verpflegung, Tagungsmaterialien; 45,-€ Einzelzimmerzuschlag
Anmeldekontakt: 
E-Mail: info@ikm-hamburg.de, Fon: 040 - 28 00 68 52