Internationale Tagung: Emanzipation

Veranstaltung zum 50-jährigen Bestehen von Medico International in Berlin
Veranstaltungstyp: 
Fachtagungen und Konferenzen

Auch heute, 50 Jahre nach den Ereignissen von 1968, ist die Frage der Emanzipation von zentraler Bedeutung. Im Rahmen einer internationalen Tagung soll aus sozialphilosophischer Perspektive diskutiert werden, was Emanzipation ist, über welches Wissen Akteure verfügen müssen, um sich zu emanzipieren, und welcher praktisch-politischer Bedingungen kollektive Handlungsfähigkeit bedarf sowie in welche Dynamiken sie geraten kann. Gleichzeitig soll auf der Tagung der Problematik der Emanzipation in ihrer Verbindung zu anderen wichtigen sozialphilosophischen Fragestellungen wie etwa „Macht und Herrschaft“, „Politik der Lebensformen“ und „Hoffnung und Utopie“ nachgegangen werden. Dabei wird sich zeigen, dass der Emanzipationsbegriff ein Schlüsselbegriff der Sozialphilosophie ist, von dem her sich ganz verschiedene Ansätze – aus der Kritischen Theorie, dem Poststrukturalismus oder den neueren analytischen Debatten um Sozialkritik – verstehen lassen.

Auf der Konferenz führt medico drei Kolloquien durch, in denen die Begriffe Emanzipation, Solidarität und Öffentlichkeit diskutiert werden. Dabei folgen wir der Frage, was uns diese drei Begriffe unter den zunehmend katastrophischen Tendenzen unserer Epoche zu sagen haben.

Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Anmeldung zur Konferenz ist nicht erforderlich. Die Konferenz wird am Haus der Kulturen der Welt (25. Mai) und an der Technischen Universität Berlin (26. und 27. Mai) stattfinden. Weitere Details zur Konferenz werden bald auf dieser Seite bekannt gegeben. Bei Fragen schreiben Sie bitte eine Email an: emanzipation2018.philo [at] hu-berlin.de.

Die Tagung wird organisiert von Prof. Dr. Sabine Hark (Technische Universität Berlin), Prof. Dr. Rahel Jaeggi (Humboldt-Universität zu Berlin), Dr. des. Kristina Lepold (Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Dr. Thomas Seibert (medico international e.V.) unter Mitarbeit von Dr. Bastian Ronge, Carolin Botos und des Teams des Lehrstuhls für Praktische Philosophie und Sozialphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und in Kooperation mit medico international e.V. Die Tagung wird finanziert aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Programm und weitere Infos

Programme & Info (english)

Veranstalter: 
Referenten: 
Seyla Benhabib, Didier Eribon, Nancy Fraser, Achille Mbembe, Hartmut Rosa u.v.m.
Veranstaltungsort
Name: 
Haus der Kulturen der Welt und Technische Universität Berlin
Straße: 
Ort: 
Anmeldefrist: 
Förderhinweise
Termin
von: 
Freitag, 25. Mai 2018 - 17:00
bis: 
Sonntag, 27. Mai 2018 - 16:00
Kosten: 
Anmeldekontakt: