Killer Roboter: Wie können wir sie stoppen?

Eine Veranstaltung der Campaign to Stop Killer Robots in Berlin
Veranstaltungstyp: 
Vorträge und Abendveranstaltungen

Mitte August diskutierten mehr als 70 Staaten in Genf darüber, ob voll autonome Waffensysteme international verboten werden sollen – wieder ohne Erfolg. Seit 2014 stagnieren die internationalen Gespräche zu dem Thema, obwohl inzwischen bereits 29 Staaten ein solches Verbot unterstützen. Vor allem Russland und die USA sind gegen ein Verbot, aber auch die Bundesregierung unterstützt bisher kein völkerrechtliches Verbot – obwohl sich die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag 2018 dazu verpflichtet haben. Und die Zeit ist knapp: Ohne ein internationales Verbot könnten voll autonome Waffen bereits in wenigen Jahren Realität werden, denn neben Russland und den USA arbeiten z.B. auch Südkorea, die Türkei und Israel intensiv an der Entwicklung der Waffensysteme. Und dann entscheiden Maschinen über Leben und Tod.

Wie geht es nach den Gesprächen in Genf weiter? Welche Rolle spielt Deutschland dabei? Vor welchen Herausforderungen stehen wir, wenn ein internationaler Verbotsvertrag weiterhin scheitert?

Darüber diskutieren MdB Katja Keul (Bündnis 90/Die Grünen), MdB Dr. Karl-Heinz Brunner (SPD), Thomas Küchenmeister (Facing Finance e.V., Sprecher der Campaign to Stop Killer Robots in Deutschland) und Dr. Goetz Herrmann (Universität Paderborn) (tbc).

Programm und Anmeldung

Veranstaltungsort
Name: 
Heinrich-Böll-Stiftung
Straße: 
Schumannstraße 8
Ort: 
10117 Berlin
Termin
von: 
Montag, 23. September 2019 - 19:00
bis: 
Montag, 23. September 2019 - 21:00