Konferenz „Killerroboter & Gender“

Am 8. Februar in der Universität Kassel
Veranstaltungstyp: 
Fachtagungen und Konferenzen

Während der Konferenz der Campaign to Stop Killer Robots soll vermittelt werden, warum eine Betrachtung von Waffensystemen und Konflikten aus der Perspektive der Genderforschung gewinnbringend für das Verständnis der u.a. humanitären und sicherheitspolitischen Implikationen von autonomen Waffen ist. Aus dieser Perspektive kann untersucht werden, welche Machtverhältnisse bei der Entwicklung, Produktion und dem Einsatz von Killerrobotern vorliegen und wie ungerechte Machtverteilung sowie soziale Ungleichheiten durch diese Technologie verstetigt werden. Daraus sollen Handlungsempfehlungen für die Politik abgeleitet werden, wie wir für eine nachhaltige Gerechtigkeit sorgen können. Dafür muss ein Blick darauf geworfen werden, wer von technologischen Entwicklungen besonders betroffen ist, um so eben nicht soziale Ungerechtigkeiten zu wiederholen, sondern diese aufzulösen.

In mehreren Vorträgen wird eine Einführung in die Gendertheorie gegeben und von dieser ausgehend eine Analyse von Waffensystemen – die nicht länger einer bedeutsamen menschlichen Kontrolle unterliegen – vorgenommen. Worum es sich überhaupt bei Killerrobotern handelt, warum uns diese Entwicklung alle angeht, wie die Politik für die Folgen einer ungebremsten Entwicklung von solchen Waffen sensibilisiert werden und wie ein völkerrechtliches Instrument erreicht werden kann, um Killerroboter zu stoppen; diese und weitere Punkte werden sich durch die verschiedenen Vorträge ziehen. Nach jedem Vortrag wird es ausreichend Zeit geben, um Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, die Konferenz ist öffentlich, der Eintritt kostenlos und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Ablaufplan und mehr Informationen

Veranstaltungsort
Name: 
Universität Kassel
Straße: 
Campus Center (Moritzstraße 18), Hörsaal 3
Termin
von: 
Samstag, 8. Februar 2020 - 10:00
bis: 
Samstag, 8. Februar 2020 - 17:00