Krieg in Afghanistan

Ein Konflikt und die Perspektiven seiner Beendigung – Tagung für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II

Die internationale Afghanistan-Intervention befindet sich in ihrem zehnten Jahr. Die Bilanz ist ernüchternd: die Sicherheitslage im Land hat sich deutlich verschlechtert, die afghanische Regierung büßt an Legitimität innerhalb der Bevölkerung ein, die Korruption greift um sich, von Demokratie kann keine Rede sein.

In der Wahrnehmung der afghanischen Bevölkerung schaffen die internationalen Truppen mehr Unsicherheit als Sicherheit. Es fehlt an funktionierenden und akzeptierten staatlichen Strukturen, das Machtvakuum wird nicht selten durch Taliban und andere Aufständische gefüllt. Die internationale Afghanistan-Strategie sieht vor, 2011 mit dem Abzug der Truppen zu beginnen und bis 2014 die Verantwortung den afghanischen Sicherheitskräften komplett zu übergeben.

Anfang des Jahres hat der Deutsche Bundestag über eine weitere Verlängerung des ISAF-Mandats der Bundeswehr und die Mittel für den zivilen Aufbau Afghanistans entschieden. Doch der Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch befindet sich hierzulande in einer tiefen Akzeptanzkrise: zwei Drittel der Deutschen lehnen ihn mittlerweile ab. Was wissen wir eigentlich über die Hintergründe dieser Entsendung? Worum geht es in Afghanistan? Wer sind die Akteure des Konfliktes? Welche Perspektiven gibt es für Frieden und Entwicklung in Afghanistan und wer könnte dazu beitragen?

Referenten: 
Matin Baraki, Melanie Hanif, Sayed Ahmad Hashemi, Florian P. Kühn, Robert Lindner, Winfried Nachtwei, Michael Rohschürmann, Simone Schad-Smith, Stephan Schaede, Tilmann Schmalzried, Johann Schmid, Mahsa Taee, Marc Thörner
Termin
von: 
Mittwoch, 15. Juni 2011 - 15:30
bis: 
Freitag, 17. Juni 2011 - 12:30
Kosten: 
Die Tagungsgebühr beträgt 60,- € pro Person. Enthalten sind die Teilnahme an der Veranstaltung, Unterbringung (in Einzel- und Doppelzimmern) und die Verpflegung. Fahrtkosten können leider nicht übernommen werden.
Anmeldekontakt: 
Tagungssekretariat: Elisabeth Stadtländer, Tel. 0 57 66 / 81-1 22, eMail: Elisabeth.Stadtlaender(at)evlka.de