Mit Kultur aus der Krise? Lateinamerikanische Künstler/innen im Gespräch über kulturpolitische Strategien zur Krisenbewältigung

Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit ¡Adelante! Iberoamerikanisches Theaterfestival
Veranstaltungstyp: 
Vorträge und Abendveranstaltungen

Viele Länder Südamerikas stecken derzeit in einer wirtschaftlichen oder politischen Krise: Venezuela droht nach dem wirtschaftlichen nun auch der politische Kollaps, während Kolumbiens polarisierte Gesellschaft um eine Friedenslösung ringt und die brasilianische Politik in einem Chaos von Korruption und Machtkämpfen zu versinken droht. Peru macht nur kleine Fortschritte, die scharfen sozialen Gegensätze und vor allem den von Unrecht und Gewalt geprägten 20-jährigen, internen, bewaffneten Konflikt ab 1980 aufzuarbeiten.

Das kulturpolitische Gespräch „Mit Kultur aus der Krise?“ im Rahmen des Festivals ¡Adelante! Fragt: Welche Auswirkungen haben derartige Krisen auf die Menschen und kulturellen Einrichtungen in den Ländern? Diskutiert wird, wie Theatermacherinnen, Theatermacher und andere Kulturschaffende mit den kulturpolitischen Auswirkungen solcher Krisen umgehen und mit ihren Mitteln dazu beitragen, diese zu bewältigen.

Mit:

  • Martha Nubia Bello, Museumsdirektorin, Museo Nacional de la Memoria, Kolumbien
  • Ruy Filho, Dramaturg und Autor, Brasilien
  • Chela De Ferrari, Regisseurin, Peru

Moderation: Ingrid Spiller (Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin)

Die Veranstaltung wird Spanisch/Deutsch gedolmetscht.

Veranstalter: 
Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit ¡Adelante! Iberoamerikanisches Theaterfestival
Referenten: 
Veranstaltungsort
Name: 
Theater und Orchester Heidelberg
Straße: 
Theaterstraße 10
Ort: 
69117 Heidelberg
Anmeldefrist: 
Förderhinweise
Termin
von: 
Sonntag, 12. Februar 2017 - 14:30
bis: 
Sonntag, 12. Februar 2017 - 16:00
Kosten: 
Anmeldekontakt: