Never Again! A Framework for Guarantees of Non-Recurrence

Veranstaltung des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Berlin
Veranstaltungstyp: 
Fachtagungen und Konferenzen

Transitional Justice ist der Prozess der Aufarbeitung von gewaltsamen Verbrechen z.B. nach einem gesellschaftspolitischen Umbruch durch Bürgerkrieg, der Übergang von der Diktatur zur Demokratie oder von Krieg zu Frieden. Eine zentrale Funktion von Transitional Justice ist es, in der Zukunft massive Menschenrechtsverletzungen zu verhindern. Deshalb hat der von den Vereinten Nationen eingesetzte Sonderberichterstatter, Pablo de Greiff, dem UN-Menschenrechtsrat und der UN-Generalversammlung Vorschläge unterbreitet, wie zukünftig solche Verbrechen vermieden werden können. Diese reichen von Reformen des Strafrechts und der Verfassung über die Reform des Gerichtssystems und des Sicherheitssektors bis hin zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine Mitgestaltung durch die Zivilgesellschaft.

Pablo de Greiff ist seit 2012 UN-Sonderberichterstatter zur Förderung der Wahrheit, Gerechtigkeit, Rehabilitierung und Garantie der Nichtwiederholung. Seit 2015 ist er Fellow und Direktor des Transitional Justice Program am Center for Human Rights and Global Justice der School of Law der New York University. De Greiff besuchte in seiner Amtszeit bisher sechs Staaten, darunter Burundi, Spanien und Uruguay. Die Staatenbesuche dienen dazu den Prozess der Aufarbeitung zu überprüfen sowie die Lücken und Herausforderungen zu identifizieren und Empfehlungen auszusprechen.

Anmeldung

Veranstalter: 
Deutsches Institut für Menschenrechte
Referenten: 
Pablo de Greiff
Veranstaltungsort
Name: 
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Einstein-Saal
Straße: 
Jägerstraße 22-23
Ort: 
10117 Berlin
Termin
von: 
Mittwoch, 11. Mai 2016 - 18:00
bis: 
Mittwoch, 11. Mai 2016 - 21:00