Vielfalt am Verhandlungstisch ermöglichen – aber wie? Chancen und Herausforderungen inklusiver Friedensprozesse

Veranstaltung zum Internationalen Friedenstag
Veranstaltungstyp: 
Vorträge und Abendveranstaltungen

Ob in Syrien und Kolumbien, den Philippinen oder Mali: Friedensverhandlungen finden meist hinter verschlossenen Türen statt. Im Gegensatz zu früher sind diese Verhandlungen aber nicht mehr ausschließlich DiplomatInnen, PolitikerInnen und Militärs vorbehalten.
Zivilgesellschaſtliche Akteure haben in den letzten Jahren zunehmend Gehör gefunden und waren auf unterschiedliche Weise an politischen Aushandlungsprozessen beteiligt.

Je besser verschiedene gesellschaſtliche Gruppen in diese Verhandlungen einbezogen werden, desto tragfähiger gestaltet sich der anschließende Friedensprozess. Doch so wichtig inklusive Prozesse sind, so schwierig lassen sie sich umsetzen. Dies liegt nicht nur daran, dass nach wie vor häufig Vorbehalte gegenüber der Partizipation zivilgesellschaſtlicher Akteure bestehen. Man muss auch an sehr unterschiedliche Formen der Einbindung denken – und diese im Prozess gestalten. Außerdem ist eine möglichst breite Beteiligung allein noch kein Garant für gute Verhandlungsergebnisse. Wie können unterschiedliche Stimmen dennoch wirkungsvoll in Verhandlungen
einbezogen werden – und gibt es Grenzen der Inklusivität? Vor welchen Herausforderungen stehen staatliche wie zivilgesellschaſtliche Akteure?
 

Veranstalter: 
Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FrEnt), Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
Referenten: 
Ferdinand Dürr, Adopt a Revolution; Holger Osterrieder, European External Action Service; Luxshi Vimalarajah, Berghof Foundation; Moderation: Natascha Zupan, FriEnt
Veranstaltungsort
Name: 
Altes Rathaus Bonn
Termin
von: 
Dienstag, 20. September 2016 - 17:30
bis: 
Dienstag, 20. September 2016 - 19:00
Anmeldekontakt: 
Martin Weinert, FES, Tel. 0228.883 7211, martin.weinert@fes.de